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Sonntagsfoto: Winter im warmen Nest

„da draußen die Welt ist kalt“: Hölderlinturm am 17. Januar 2021. Foto: Corinna Kern

„da draußen die Welt ist kalt“: Hölderlinturm am 17. Januar 2021. Foto: Corinna Kern

Jedesmal

Wir wollen im Bette bleiben,
da draußen die Welt ist kalt.
Wir wollen einander reiben,
bevor wir kränklich und alt.

Die Zeit ist nicht zu halten,
so halten wir einander fest:
zwei lustvolle Gestalten
in ihrem warmen Nest.

Günter Kunert (1929 – 2019)

Passt dieses Gedicht von Günter Kunert nicht wunderbar zu diesem trüben Corona-Winter?

Euch eine gute Woche!

NK | CK

Buchinformation

Günter Kunert
Zu Gast im Labyrinth
Hanser Verlag, München
Fester Einband, 112 Seiten
ISBN 978-3-446-26463-2

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Januarbraungrau

Unser Start ins neue Jahr war nicht wie geplant. Eigentlich machen wir am Neujahrstag seit in paar Jahren nach einem kurzen Frühstück einen ausgedehnten Fotospaziergang und genießen die menschenleere Stadt. So hatten wir es auch an diesem 1. Januar geplant. Es kam anders.

Unser Marans-Huhn Chloé

Unser Marans-Huhn Chloé

Als ich gegen acht den Hühnerstall öffnete, fand ich unser wunderschönes Huhn Chloé tot im Stroh liegen. Sie lag auf der Seite, den Kopf nach unten eingerollt, die Augen fast geschlossen. Ein trauriger Anblickt und ein trister Start in den Tag. Wir mochten dieses Huhn besonders, weil Chloé immer etwas scheu und zurückhaltend war, sich auch nur sehr schwer einfangen ließ. Statt Fotospaziergang hieß es jetzt, ein kleines Grab in einer Ecke des Gartens auszuheben und Chloé vor Räubern sicher zu begraben.

Neujahrsmorgen
ein Huhn tot im Stall –
und doch, und doch

Den Spaziergang haben wir dann am späten Nachmittag doch noch gemacht. An der Steinlach entlang, die in Tübingen in den Neckar mündet. Wir hatten die Kamera dabei, für alle Fälle, aber angesichts des trüben dunklen Wetters, das zu unserer melancholischen Stimmung passte, keine Erwartung, irgendetwas zu fotografieren. Und da entdeckten wir plötzlich am gegenüberliegenden Ufer im Braungrau der Hecken ein leuchtendes Etwas. Ein Eisvogel!

Scheue Schönheit: der Eisvogel (Alcedo atthis), 35 – 45 g leicht, 18 cm lang, 25 cm Flügelspannweite

Scheue Schönheit: der Eisvogel (Alcedo atthis), 35 – 45 g leicht, 18 cm lang, 25 cm Flügelspannweite

Das Januarbraungrau
durchbricht ganz zart
ein Eisvogel

Wir wünschen Ihnen / Euch allen ein gutes neues Jahr.

NK & CK

P.S.

Schöne Postkarte Nr. 72 · Mehr ist dazu nicht zu sagen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 72 · Mehr ist dazu nicht zu sagen · © www.schoenepostkarten.de

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Silvester 2020

Die Tübinger Haaggasse, die ihren Namen von der Hecke (dem Haag) auf der Nordseite des Schlossberghangs hat

Die Tübinger Haaggasse, die ihren Namen von der Hecke (dem Haag) auf der Nordseite des Schlossberghangs hat

Müde
gehen wir Neujahr entgegen
der Alte und ich

Zum Jahresausklang ein Haiku für alle, die auch müde sind von diesem zähen Jahr, das sich schon seit dem Frühjahr alt und verbraucht anfühlte.

Kommt gut rein ins neue Jahr!

NK & CK

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Issa zum Jahresende

Kurz vor dem Jahresende: ein Graureiher im Tübinger Neckar, der viel zu wenig Wasser führt

Kurz vor dem Jahresende: ein Graureiher im Tübinger Neckar, der viel zu wenig Wasser führt

Sei es, wie es will,
Mein Herr, ergeben Sie sich
Ins Jahresende!

Ein Haiku von Issa (15. Juni 1763 – 5. Januar 1828) zum Jahresende.

Übersetzung von Jan Ulenbrook in: Das Buch der klassischen Haiku, erschienen bei Reclam, Infos hier.

Liegt bei uns immer griffbereit. Schönes Format, große Sammlung; wie es sich gehört, nach Jahreszeiten geordnet.

NK & CK

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Weihnachten light

Weihnachtsbaum light passend zu Weihnachten light

Die Leichtmatrosen unter den Ministerpräsidenten haben uns den „Shutdown light“ vor einigen Wochen als schwere Waffe gegen das Corona-Virus verkauft. Gewirkt hat diese Waffe: überhaupt nicht. Die Zahlen der Infizierten und Toten stiegen. Immer schneller sogar. Hat was mit exponentiellem Wachstum zu tun, aber das braucht ein Ministerpräsident nicht zu verstehen.

Das Virus kann sich fröhlich weiter verbreiten und noch fröhlicher weiter mutieren. Warum uns die frühere Obergrenze von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (es heißt, bis zu dieser Grenze könnten die Gesundheitsämter die Kontakte nachverfolgen) nun als Ziel für die Beendigung des Shutdowns angegeben wird, mögen wir alle als Weihnachtsrätsel lösen: zwischen den von Frau Eisenmann angeratenen Mensch-ärgere-dich-nicht-Runden, den gesundheitsfördernden Kniebeugen und dem wärmenden Händeklatschen (statt Singen).

RKI-Präsident Prof. Wieler hockt immer einsamer am Tisch der Pressekonferenz, als würde er schon mal Weihnachten üben. Er ist sehr besorgt und rät zu einem minimalistischen Weihnachten im allerkleinsten Kreis. Dazu passend spartanisch unser Bild von einem Weihnachtsbaum. Grün und Rot und ein spitzes Dreieck, Zack!, ergänzt unser Gehirn dieses Foto aus den Tiefen unseres Archivs zu einem veritablen Weihnachtsbaum. Ist natürlich fake, der Tennisplatz lässt grüßen, aber was soll’s, passt in unsere verkehrte Welt …

Allen Leserinnen und Lesern des Reklamekaspers wünschen wir schöne Weihnachten light! Danke für euer / Ihr Interesse, die Kommentare, Fotos und Haiku, die uns hier im Kommentar oder per E-Mail erreicht haben. Das motiviert uns weiter.

Was wir noch sagen wollten

Bleibt zu Hause, haltet Abstand, seid geduldig, gebt dem Virus keine Chance und bitte: fallt nicht auf Fakenews und verdrehte Wahrheiten von Leuten rein, die meinen, man könne ein wissenschaftliches Studium samt Habilitation mal eben durch einen Abend googeln ersetzen.

Bis demnächst!

NK & CK

PS: Noch ein Buchtipp? Die genial bissig-witzige schottische Schriftstellerin A.L.Kennedy hat ihre Blogbeiträge & Essays in einem Buch mit dem Titel „Schreiben“ (erschienen bei Hanser) herausgegeben. Hier ein Auszug zum Thema Weihnachten:

„Ich bin kein großer Freund der Feiertage – ich kann die Farbkombination nicht ausstehen, ich kann die Verschwendung nicht ausstehen, ich hasse die Unterstellung der Massenmedien, dass jeder Mensch, der sich nicht mit seinen siebzig engsten Freunden und Familienmitgliedern im Geist des Festes um eine glänzende Genießertafel versammelt, ein irgendwie unrettbarer Versager ist, ich will keine Karten an Menschen versenden, mit denen ich sonst überhaupt nicht kommunizieren würde, ich finde auch nicht, dass es besser wird, wenn die Karten hinterher recycelt werden – wieso kann man nicht einfach aufs Kartenverschicken verzichten?–, ich hasse die Promi-Weihnachtssonderaussgabe irgendwelcher Quizsendungen nach dem Motto „Wer weiß mehr als ein Ziegelstein?“, und selbst wenn ich eine superfromme Christin wäre (oder vielleicht gerade dann), wäre mir doch bewusst, dass der 25. Dezember ein ziemlich willkürliches Datum ist, das aus verschiedenen religionspolitischen Gründen gewählt wurde, und dass wir also in Wirklichkeit etwas zutiefst Heidnisches feiern, und außerdem vielleicht noch unsere Fähigkeit, bei jeder Mahlzeit die einem Rhinozeros entsprechende Menge an Kalorien in uns hineinzustopfen. Ein Teller Weihnachtsgebäck und ein Liederabend sind für mich mehr als ausreichend.

Ich habe natürlich überhaupt nichts gegen Ausbrüche von Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. Ich bin ganz im Gegenteil sehr dafür, dass beide sich zur Weihnachtszeit zusammentun, damit wir alle wie vor knapp hundert Jahren im Niemandsland Fußball spielen können (im übertragenen Sinne) und uns nicht ständig vor den möglichen Kriegsgerichtsfolgen fürchten müssten.“

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Haiku an einem Wintermorgen

Genießen Rabenkrähen die Sonne am Wintermorgen? Warum auch nicht!

Genießen Rabenkrähen die Sonne am Wintermorgen? Warum auch nicht!

Wintermorgen
eine Krähe und ich staunen –
rot geht die Sonne auf

Haiku, gewidmet dem klugen, belesenen Freund Stephan zum Geburtstag.

Wer heute sonst noch Geburtstag hat? Keith Richards, Herbert Naujoks und Willy Brandt, dessen Kniefall in Warschau am 7. Dezember 1970 mich noch heute bewegt. Was für eine Geste! Hier die Original-Bilder, mit englischem Kommentar:

Schönes Wochenende!

NK | CK

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Ein gelungenes Leben, was ist das?

There is a crack in everything / That’s how the light gets in. Leonard Cohen: Anthem

„There is a crack in everything / That’s how the light gets in.“ Leonard Cohen: Anthem

Ich weiß nicht, wie’s Ihnen am Anfang dieser elenden Pandemie ging. Mich hat das schon ziemlich verunsichert und tut es immer noch. Ich habe mir im Frühjahr erlaubt, ein paar kluge Leute nach philosophischen Leseempfehlungen zu fragen, die einem helfen könnten. Camus wurde genannt, klar; dann Edward Gibbons, der über den Untergang des römischen Reiches geschrieben hat; und natürlich die Stoiker: Epiktet, Seneca, Marc Aurel. Ich habe das nicht alles gelesen. Aber den Marc Aurel, den mir vor Jahren nach einer gesundheitlichen Krise mein Freund W. geschenkt hat, den habe ich immer auf dem Nachttisch liegen. Und Senecas „Von der Kürze der Zeit“ kann ich auch empfehlen.

Glück, Pech und das große Ganze

Und dann habe ich vor einem halben Jahr im Regal ein Buch von Axel Hacke entdeckt, das ich noch nicht gelesen hatte: „Wozu wir da sind: Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben“. Hacke lässt hier auf 240 Seiten seinen Erzähler Walter Wemut (ja, ohne „h“) um die Themen Glück, Pech, Zufriedenheit und den Sinn des Lebens kreisen. Nichts Geringeres nimmt Hacke sich hier vor. Er lässt sein Alter Ego Walter Wemut im Hacke’schen Parlando nachdenken: fragend, zweifelnd, klug, unterhaltend, lustig und melancholisch.

Aber geht das überhaupt, über Tiefsinniges in einem leichten Ton schreiben? Ja, das geht! Wenn man’s kann wie Axel Hacke. Und vielleicht fühlen sich mehr Menschen von diesem leichten, aber niemals seichten Hacke-Ton angesprochen als von schwer verdaulichen philosophischen Originalen.

„Wozu wir da sind? Ich würde sagen: Keine Ahnung erst mal.“

Sagt Walter Wemut gegen Ende des Buches, nachdem er fast 200 Seiten lang über den Sinn des Lebens und über das Glück nachgedacht hat. Zu diesem Nachdenken wird Wemut gewissermaßen gezwungen, er soll nämlich zum 80sten einer guten Freundin eine Rede über das gelungene Leben halten. Dabei sind Texte über lebende Personen gar nicht seine Kernkompetenz, wie man heute so schön sagt. Im Hauptberuf schreibt Walter Wemut nämlich Nachrufe für die Zeitung. Sein Blatt hat ihm dazu eine eigene Seite eingeräumt: Die Toten der Woche. Das können völlig unbekannte Menschen sein, aber auch berühmte Leute wie der verstorbene Hauptdarsteller der Serie „Die Sopranos“: James Gandolfini.

Kein Ratgeber, sondern anregend

Axel Hacke bei einer Lesung in Tübingen im Sommer 2020

Axel Hacke bei einer Lesung im Sommer 2020

Nun könnte man ja bei dem Wort „Handreichungen“ im Titel den Eindruck haben, dass Hacke mit seiner Lebens- und Berufserfahrung von gut sechs Jahrzehnten erstmals einen psychologischen Ratgeber geschrieben hat, so einen, von denen es in jeder Buchhandlung Dutzende gibt. Hat er aber nicht, und wollte er auch nicht, wie ich in einem Interview mit Hacke gelesen habe. Der erfolgreiche Autor und Kolumnist des Magazins der Süddeutschen Zeitung stupft uns lieber immer wieder an, selbst über unser Leben nachzudenken und darüber, ob wir es als gelungen erachten oder nicht.

Zuhören und fragen

Das Fragen ist für Hacke ganz wichtig, nicht stur auf festgelegten Ansichten beharren. Hier bezieht er sich auf Sokrates:

Ich meine, wenn ich es recht sehe, war das der Kern der sokratischen Philosophie. Das Denken des Einzelnen zu stärken, ihn zur Reflexion und zum Nachdenken zu bewegen. Und mit anderen ins Gespräch zu bringen, in ein wirkliches GESPRÄCH, nicht bloß in ein Anhören von Besserwissern.

Und ist es nicht das, was wir verändern müssen?

Würde sich nicht eine Menge tun, wenn wir etwas mehr fragend als immer nur antwortend auf andere zugingen?

Es ist eine Freude, diesen Walter Wemut bei der Denk-Arbeit für seine Geburtstagsrede für die 80jährige Freundin zu begleiten. Wie er recherchiert, die philosophischen Klassiker liest, aus deren Werken er seine Schlüsse für sich zieht; wie er von seinem Zeitungsverkäufer und seinem lebensklugen Friseur Agim erzählt, die ihm zu klaren Einsichten verhelfen; wie er aus der Biografie eines Schwertschluckers Erkenntnisse destilliert; oder wie er George Simenons Theorie vom Riss im Leben eines Menschen mit Leonard Cohens berühmtem Lied Anthem zusammenbringt. Darin heißt es, so zitiert Hacke den 2016 verstorbenen Cohen:

There is a crack in everything
That’s how the light gets in

Und der Autor schlussfolgert

Der Riss!
Man muss nach ihm suchen, nach den schadhaften Stellen bei sich und bei den anderen. Und man muss die Türen öffnen.

Hinter die eigene Fassade blicken

Die Suche nach diesem Riss bei sich erfordert Ehrlichkeit und gleichzeitig Milde sich selbst gegenüber. Außerdem ist es hilfreich, die glatte Instagram-Welt zu verlassen und sich nicht die ganze Zeit von den Likes und dem Urteil anderer abhängig zu machen. Ein Gedanke, der Wemut kommt, als er bei seinem Friseur Agim sitzt und eine junge Frau neben sich beobachtet, wie sie im Salon ein Selfie von sich macht, nachdem sie vorher in Pose gegangen ist.

Könnte es sein, dass viele Menschen sich selbst so sehr von außen sehen, also nur die eigene Fassade betrachten, dass sie selbst nicht mehr wissen, dass hinter dem Äußeren tatsächlich noch so etwas wie ein Inneres sich verbirgt?

Ganz am Ende, nachdem er viel nachgedacht und etliche Episoden aus seinem langen Leben in einer klaren schönen Sprache erzählt hat, gibt uns der Trauerredner Walter Wemut doch noch ein paar stichpunktartige Ratschläge mit auf den Weg. Aber das müssen Sie selbst lesen, nur so viel vorab:

Notieren Sie sich folgende Stichwörter: Staunen, Respekt, Zärtlichkeit.

So, es ist kurz vor Weihnachten, und wir steuern zielstrebig auf einen harten Lockdown zu. Wir werden jede Menge Zeit zum Lesen haben. Wenn Sie also noch ein kluges, gut geschriebenes Buch für sich suchen oder jemanden beschenken möchten, den Sie mögen: Wozu wir da sind – Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben sind eine lohnende Investion!

Lesen Sie wohl!

NK | CK

Buchinformation

Wozu wir das sind – Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes LebenAxel Hacke
Wozu wir das sind – Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben
Verlag Antje Kunstmann, München, 2019
ISBN: 978-3-95614-313-7
Hardcover, 240 Seiten, 20 Euro
Erhältlich auch als Hörbuch, gelesen vom Autor
zur Homepage von Axel Hacke

 

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Schöne Postkarten: Neue Motive 12/2020

Liebe Kundinnen und Kunden,
liebe Freundinnen und Freunde schöner Postkarten,

heute haben wir 20.000 neue schöne Postkarten in Empfang genommen. Die Druckerei Enssle hat klasse Arbeit geleistet. Die Karten sind qualitativ hochwertig gedruckt: CO₂ neutral auf zertifiziertem Karton mit mineralölfreien Druckfarben und Dispersionslack auf Wasserbasis.

Alle Motive wurden persönlich von Corinna Kern und Norbert Kraas fotografiert und gestaltet. Keines unserer Fotos wurde gestellt. Ab sofort kann bestellt werden. Wir freuen uns über Anfragen per E-Mail. Und das sind unsere 29 neuen Motive:

Natur, Literatur, Leben

Schöne Postkarte Nr. 21 · Wohl dem, der für die dunklen Tage vorgesorgt hat · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 21 · Wohl dem, der für die dunklen Tage vorgesorgt hat · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 122 · Der große Issa, Meister der kleinen Form · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 122 · Der große Issa, Meister der kleinen Form · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 119 · Licht, Farben, Monet · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 119 · Licht, Farben, Monet · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 108 · … weiß ich, dass das meine Zeit ist (Konstantin Wecker) · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 108 · … weiß ich, dass das meine Zeit ist (Konstantin Wecker) · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 106 · Im Land des Lesens versunken · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 106 · Im Land des Lesens versunken · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 72 · Mehr ist dazu nicht zu sagen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 72 · Mehr ist dazu nicht zu sagen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 70 · Free as a bird – wären wir wohl alle manchmal gerne · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 70 · Free as a bird – wären wir wohl alle manchmal gerne · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 69 · Für Schlaflose und Mondsüchtige · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 69 · Für Schlaflose und Mondsüchtige · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 53 · Champagner! · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 53 · Champagner! · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 52 · Man kann’s nicht besser sagen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 52 · Man kann’s nicht besser sagen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 42 · Bücher und Fahrräder – gehören in Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 42 · Bücher und Fahrräder – gehören in Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 39 · Ein fast magischer Ort: der Hölderlinturm · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 39 · Ein fast magischer Ort: der Hölderlinturm · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 30 · Die Ammer in Tübingen beim Café Piccolo Sole d’Oro · © www.schoenpostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 30 · Die Ammer in Tübingen beim Café Piccolo Sole d’Oro · © www.schoenpostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 29 · Mit Lektüre überwintern · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 29 · Mit Lektüre überwintern · © www.schoenepostkarten.de

Tübingen und Region

Schöne Postkarte Nr. 259 · Tübingen, die Winterschöne · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 259 · Tübingen, die Winterschöne · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 120 · Blick auf Lustnau, Stadtteil von Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 120 · Blick auf Lustnau, Stadtteil von Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 116 · Stiftskirche Tübingen, davor die Alte Aula der Universität · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 116 · Stiftskirche Tübingen, davor die Alte Aula der Universität · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 98 · Altstadt von Tübingen im Herbst · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 98 · Altstadt von Tübingen im Herbst · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 91 · Georgsbrunnen am Holzmarkt in Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 91 · Georgsbrunnen am Holzmarkt in Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 81 · Rathaus Tübingen, ab 1435 gebaut und mehrfach erweitert · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 81 · Rathaus Tübingen, ab 1435 gebaut und mehrfach erweitert · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 67 · Waldhausen im Norden Tübingens, im Hintergrund der Albtrauf · www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 67 · Waldhausen im Norden Tübingens, im Hintergrund der Albtrauf · www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 58 · Marktgasse in Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 58 · Marktgasse in Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 50 · Silhouette der Tübinger Altstadt mit Schloss und Stiftskirche · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 50 · Silhouette der Tübinger Altstadt mit Schloss und Stiftskirche · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 39 · Ein fast magischer Ort: der Hölderlinturm · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 39 · Ein fast magischer Ort: der Hölderlinturm · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 37 · Haaggasse in Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 37 · Haaggasse in Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 30 · Die Ammer in Tübingen beim Café Piccolo Sole d’Oro · © www.schoenpostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 30 · Die Ammer in Tübingen beim Café Piccolo Sole d’Oro · © www.schoenpostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 25 · Blaue Stunde am Neujahrsmorgen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 25 · Blaue Stunde am Neujahrsmorgen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 23 · Im Winternebel nur noch zu erahnen: die Wurmlinger Kapelle bei Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 23 · Im Winternebel nur noch zu erahnen: die Wurmlinger Kapelle bei Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 22 · Stocherkähne am Hölderlinturm in Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 22 · Stocherkähne am Hölderlinturm in Tübingen · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 14 · NABU-Biotop Wiesbrunnen vor der Wurmlinger Kapelle · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 14 · NABU-Biotop Wiesbrunnen vor der Wurmlinger Kapelle · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 6 · Tübinger Altstadt mit Stiftskirche, Schloss und Österberg · © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 6 · Tübinger Altstadt mit Stiftskirche, Schloss und Österberg · © www.schoenepostkarten.de

So viel zu den neuen Motiven von Schöne Postkarten aus Tübingen. Wenn Sie als Wiederverkäufer Schöne Postkarten bestellen wollen, schicken Sie uns eine Mail mit Ihrer Anfrage. Alle Motive, auch aus vorherigen Serien, sehen Sie auf unserer Website Schöne Postkarten. Dort steht auch, wo man Schöne Postkarten im Einzelhandel kaufen kann. Wenn Sie keinen Einzelhändler in Ihrer Nähe finden, freuen wir uns über eine Mail von Ihnen. Und wenn Ihnen unsere Motive gefallen, hinterlassen Sie uns einen Kommentar, wenn Sie mögen.

Herzliche Grüße

CK | NK

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Sich selbst Freude bereiten: mit schönen Postkarten

Schöne Postkarte Nr. 39 · Ein freundlich Wort in einer bleiernen Zeit ... © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 39 · Ein freundlich Wort in einer bleiernen Zeit … © Schöne Postkarten

Ob Lockdown oder nicht, die Monate November, Dezember und Januar gehören nicht gerade zu unseren Lieblingsmonaten. Die viel kürzeren Tage, die kälteren Temperaturen und der an manchen Tagen geschlossen-graue Himmel verändern das allgemeine Lebensgefühl nicht unerheblich.

Aber, manchmal denke ich, sie legen einem auch nicht den Druck eines strahlenden Frühlings- oder Sommertages auf, nämlich gut gelaunt und möglichst aktiv den Tag zu verbringen. Es braucht im Jahr auch diese Tage, an denen man sich etwas gehen lässt und sich der Melancholie hingeben kann.

Und dann gibt es auch Dinge, die sind während dieser „bleiernen“ Zeit, wie Hölderlin sie nannte, tatsächlich besser zu genießen.

Herrlich: Überwintern mit Lesen

Schöne Postkarte Nr. 25 · Schwäne am Tübinger Stauwehr. © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 25 · Schwäne am Tübinger Stauwehr. © Schöne Postkarten

Nie liest es sich so angenehm wie an diesen nasskalten Herbst- oder Winter-Tagen. Ich habe so eben einen wahrhaft sprachgewaltigen Winterroman von Gerhard Jäger gelesen: „Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod“. Ich möchte nicht viel verraten, weil wir den Roman demnächst in unserem Literaturzirkel besprechen werden, aber nur so viel: Der Roman spielt in den Bergen und ist unglaublich spannend (selbst für Menschen wie mich, die immer das Meer gegenüber den Bergen bevorzugt haben). Nie habe ich solche Wetterbeschreibungen gelesen, das sind normalerweise Stellen, bei denen ich anfange, querzulesen, aber hier sind die Stürme, der Regen und der Schnee so faszinierend gut mit der Handlung verwoben, dass man diese Seiten genießt und wieder liest, beim zweiten Mal vielleicht mit noch mehr Genuss, schließlich liegt man mit Wärmflasche an den Füßen gemütlich auf dem Sofa … und wenn’s gut läuft, ist ein Whiskey Old Fashioned in Reichweite.

Sich selbst Freude bereiten

Die Kunst, diese grauen Monate gut zu leben, liegt für mich darin, sich selbst Freude bereiten zu können, und das haben wir getan mit unserem Herzensprojekt Schöne Postkarten.

Eine Druckabnahme ist immer etwas Besonderes, weil man sein Produkt zum ersten Mal in den Händen hält

Eine Druckabnahme ist immer etwas Besonderes, weil man sein Produkt zum ersten Mal in den Händen hält

Norbert und ich haben in den vergangenen Wochen und Monaten viele Fotos der letzten Zeit gesichtet, überlegt, nach Literaturstellen oder Liedzeilen gesucht, probiert, verworfen und wieder probiert. Diese Woche sind wir nun mit 29 neuen Postkartenmotiven und sieben Nachdrucken in die Produktion gegangen. Die Druckabnahme war wieder in unserer Lieblingsdruckerei Enssle in Metzingen.

Auf dieser Heidelberger Druckmaschine werden unsere Schönen Postkarten gedruckt.

Auf dieser Heidelberger Druckmaschine werden unsere Schönen Postkarten gedruckt.

Und Norbert hat gestern alle neuen Motive auf unsere Website gestellt. Die Auslieferung der Karten erwarten wir nächste Woche, und hierauf freuen wir uns abermals sehr! Wer sie sich online bereits einmal anschauen möchte … bitte hier klicken:

Schöne Postkarte Nr. 122 · Rotkehlchen an einem hellen Wintermorgen. © www.schoenepostkarten.de

Schöne Postkarte Nr. 122 · Rotkehlchen an einem hellen Wintermorgen. © Schöne Postkarten

Passt auf euch auf, und lasst es euch gut gehen!

CK | NK