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Mahlzeit Müll: Taste the Waste

„Taste the Waste“ — Der Trailer from tastethewaste.com on Vimeo.

„Iss Deinen Teller leer, die Kinder in Afrika wären froh drum.“ Kennen Sie den Satz auch noch aus Ihrer Kindheit? Das war Ende der 60er Jahre, als Bilder von hungernden Kindern aus Biafra die Menschen schockierten.

Warum ich gerade heute an die Biafra-Kinder denken musste? Weil ich heute morgen im Deutschlandfunk ein Interview mit Valentin Thurn, dem Regisseur des Dokumentarfilms Taste the Waste gehört habe. Der Film kommt gerade in die Kinos, lief aber schon im Herbst 2010 in der ARD.

Taste the Waste zeigt, welch unglaubliche Mengen an essbaren Lebensmitteln Tag für Tag auf dem Müll landen: weil wir mal wieder zu viel eingekauft haben, weil die Farben der Tomaten dem Konsumenten nicht passen, die Kartoffeln nicht die perfekte Form und Größe haben usw. Mehr als die Hälfte aller Lebensmittel (rund 15 Millionen Tonnen) wandern allein in Deutschland pro Jahr auf die Müllkippe.

Mehr zum Thema gibt’s hier.

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Exzellenter Artikel: „Digitale Ideologie“

Andrian Kreye hat in der SZ vom 3.9.2011 einen äußerst lesenswerten Leitartikel zum Thema „Digitale Ideologie“ geschrieben. Darin erklärt er u.a. den sog. Lanier Effect, nach dem jeder einzelne von uns im Internet in eine vermarktbare Einheit verwandelt wird.
via Der Feuilletonist

Dieser Artikel sei vor allem jenen Digital Natives empfohlen, die immer noch der Meinung sind, der Unternehmenszweck der Sozialen Netzwerk-Firmen bestünde einzig und allein darin, den armen Usern zu einem harmonischen Sozialleben mit möglichst vielen Freunden zu helfen.

Hier geht’s zum Artikel.

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Hört das denn nie auf?

Anzeige für Lasermarkiergerät. Gesehen in technischem Fachmagazin.

Anzeige für Lasermarkiergerät. Gesehen in technischem Fachmagazin.

Wer muss hier sein Territorium markieren? Gehören wir zu den Caniden, die ständig Duftmarken hinterlassen müssen? Wie viel Einhörner und Hasen wohl wegen dieser Anzeige sterben mussten?

Hört das denn nie auf mit frauenverachtender, schlecht gemachter Werbung für technische Güter?

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3 Krisenkommentare

1. „Wenn es nicht für alle reicht, dann müssen eben die Armen ran.“ (Ernst Bloch) via perlentaucher.

2. ”But you know what’s really irresponsible? Hijacking the debate over a crisis to push for the same things you were advocating before the crisis, and letting the economy continue to bleed.“
Quelle: Paul Krugman: ”The Hijacked Crisis“.

3. Und wie geht’s so?

zum Blumentopf-Blog

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Der Büroklammer-Gefällt-mir-Button

Stilleben mit einer Büroklammer. Foto: Kraas & Lachmann.

Stilleben mit eineinhalb Büroklammern. Foto: Kraas & Lachmann.

Kennen Sie das? Immer wenn Sie was ausdrucken wollen, ist kein Papier mehr in der Kiste, und immer wenn Sie ’ne Büroklammer brauchen, ist keine in Reichweite. Mir passiert das ständig.

Woran das liegt, hat mir gerade mein Kollege Jörn ganz freundlich und völlig ohne Ironie erklärt. Er meint, ich hätte ja schließlich nirgendwo den Büroklammer-Gefällt-mir-Button gedrückt. Na dann.

Welche Folgen die Digitalisierung und die sog. Sozialen Netzwerke sonst noch haben (können), dazu gibt’s heute ein Interview in der Süddeutschen mit der US-Soziologin Sherry Turkle vom Massachusetts Institute of Technology.

Zum Interview hier klicken.
Mehr von Sherry Turkle im Reklamekasper hier.

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Wer macht hier süchtig?

Kai Diekmann, Kohl-Freund und Chefredakteur von BILD, hat gerade Meedia ein großes Interview gegeben und den schönen Satz gesagt: „BILD muss süchtig machen.“ (via Perlentaucher)

Nicht gesagt hat Kai Diekmann, wie man diese Sucht therapieren soll, und ob die Krankenkassen die Kosten dafür tragen. Diekmann hat auch nicht gesagt, was das denn für Menschen sind, die ohne BILD nicht können.

Aus aktuellem Anlass, und weil’s gar so schön ist, deshalb jetzt noch mal der taz-Spot, den BILD verbieten lassen wollte.

Spot mit Suchtpotential

Noch jemand nach irgendwas süchtig? Nach guter Werbung zum Beispiel?

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Nichts tun!

Nichtstun. Quelle: http://www.donothingfor2minutes.com/

Gar nicht so einfach: Nichtstun. Quelle: http://www.donothingfor2minutes.com/

„Um die Kraft für einen Richtungswandel zu finden, benötigen wir ausgerechnet das, was uns am meisten fehlt: Muße und Zeit“, schreibt der Autor Ulrich Schnabel in seinem Buch „Muße. Vom Glück des Nichtstuns“, erschienen im Verlag Blessing. Jana Petersen hat in der taz eine lesenswerte Rezension darüber geschrieben.

Wenn Sie mit dem Nichtstun schon mal anfangen wollen, nur zwei Minuten lang, dann klicken Sie auf do nothing for 2 minutes.

Schöne Sommertage mit viel Muße!

Norbert Kraas

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Absage an den schlechten Geschmack

Ja, ich weiß, beim Filmfestival in Cannes 2011 ist der letzte Vorhang längst gefallen. Trotzdem wollte ich noch schnell das offizielle Poster zeigen, das in puncto Grafik, Typographie und Fotografie nicht besser hätte sein können. So was würde ich gerne mal im B2B-Bereich sehen.

Perfekt: Offizielles Poster Cannes 2011. via www.firstshowing.net

Perfekt: Offizielles Poster Cannes 2011. via www.firstshowing.net


Danke Alex für den Tipp!

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