Mit ‘Graphik’ getaggte Artikel

Out: MoMa, NY. In: MoTA, Tübingen

Freitag, 08. Juli 2011
Das MoTA zu Gast in der Galerie DRUCK & BUCH. Quelle: www.druckundbuch.de

Das MoTA zu Gast in der Galerie DRUCK & BUCH. Quelle: www.druckundbuch.de

Das Museum of Temporary Art zu Gast in Tübingen
Vergessen Sie mal das MoMa und die große gehypte Kunst. Gehen Sie ins MoTA, das Museum of Temporary Art, das vom 9. bis 30. Juli 2011 in der Galerie DRUCK & BUCH gastiert.

40 x 50 cm, 33 Abteilungen
Zu bestaunen sind in den 33 Abteilungen dieses 40 x 50 cm großen Museums die kleinen, häufig zur Bedeutungslosigkeit verdammten Dinge, die dem MoTA von Künstlern aus aller Welt überlassen wurden. Diesen Objekten gibt das MoTA seit 10 Jahren eine angemessene Plattform, die jetzt mit dem 1000sten Exponat geschlossen wird.

Eine Auswahl der Exponate ist in Susanne Padbergs Galerie in der Bachgasse 15 in Tübingen zu sehen. Die Vernissage ist am Samstag, dem 9.7.2011 um 12.00 Uhr.

Brown Paper Bag Box by Alice Bradshaw, UK. Screenshot: www.museum-of-temporary-art.com

Brown Paper Bag Box by Alice Bradshaw, UK.
Screenshot: www.museum-of-temporary-art.com


mehr dazu im Blog von Alice Bradshaw

Viel Vergnügen!

Norbert Kraas

Vom Aussterben bedroht: Schreibmaschinen

Freitag, 25. Juni 2010

Blick in Schreibmaschinenwerkstatt. Foto: Jon Snyder/Wired.com
Blick in Schreibmaschinenwerkstatt. Foto: Jon Snyder/Wired.com

Erinnert sich noch jemand wie das war, gefühlte Jahrzehnte ist das her, als Texte noch mit der Schreibmaschine getippt wurden? Meine ersten Hausarbeiten und Referate an der Uni habe ich auf einer Gabriele 5005 (mit Korrekturband!!!) getippt, und zwar „nachdem“ ich diverse Rohfassungen mit der Hand zu Papier gebracht hatte. Heute stellen Orthopäden bei Kindern und Jugendlichen enorm verbesserte Daumenbeweglichkeit fest, SMS sei dank. Doch zurück zur Schreibmaschine.

Andrian Kleye verdanke ich den Hinweis auf eine wunderschöne Reportage über die letzten Werkstätten für Schreibmaschinen. Sehr lesenswert und zu finden auf WIRED, dem amerikanischen Kultmagazin rund ums Internet, Design, etc.

Der große Graphiker und Typograph Kurt Weidemann schreibt übrigens immer noch mit der Hand, weil er der Meinung ist, dass er schneller keine vernünftigen Gedanken und Ideen produzieren kann.

Ehrlich gesagt, so geht’s mir auch oft, und dann fühle ich manchmal wie in dem Song von Loudon Wainright III: The Last Man on Earth. Unbedingt hörenswert.

Schönes Wochenende und wenn’s hektisch wird: einfach mal einen Gang runterschalten. Die Welt wird sich trotzdem weiterdrehen.