Facebook hat das Microsoft-Syndrom titelt Christian Jakubetz in seinem Blog unhipster und erklärt in einem interessanten Artikel, was es damit auf sich hat. Artikel lesen
Mit ‘Facebook’ getaggte Artikel
Facebook, Freunde, Fans, Fehlanzeige
Dienstag, 22. Mai 2012Do Not Track – Finger weg von meinen Daten
Dienstag, 15. Mai 2012Mark Zuckerberg wird heute 28 und gönnt sich und seinen Datensammlern auch an diesem Tag keine Pause. Facebook ist wie viele andere Firmen pausenlos dabei, unser Surfverhalten im Internet zu verfolgen und unsere Daten zu sammeln. Muss man das hinnehmen? Nein!
Es gibt ein nützliches Tool, das man als Add-on/Plugin zum Browser installieren kann. „Do Not Track Plus“ heißt das Programm von Abine, es ist einfach zu installieren und zeigt mir gerade, dass innerhalb der letzten 24 Stunden 388 Fremdfirmen versucht haben, meine Daten aufzuzeichnen. Hier geht’s zum kostenlosen Download.
Die Zeitung lebt
Freitag, 18. November 2011
Indische Zeitungstasche: Projekt KARM MARG. Foto: Kraas & Lachmann
Hinrichs Teehus – so nennen wir einen guten Tübinger Teeladen im besten Geschäftsalter – Hinrichs Teehus bietet nicht nur eine vorzügliche Auswahl an Tees aus aller Herren Länder, sondern offeriert seinen Kunden auch diese schönen Indischen Zeitungstaschen, die im Rahmen des Straßenkinderprojekts KARM MARG in Neu Delhi hergestellt werden. (Danke für den Tipp, Alex!)
Hat da jemand gesagt, die Zeitung sei tot? Schon mal versucht, aus einer alten Facebook-Seite ’ne Tragetasche zu falten?
Die wollen nur spielen
Samstag, 05. November 2011„Mensch, stellt Euch nicht so an wegen der paar Daten, das Internet weiß doch eh alles.“ So oder so ähnlich säuseln es uns die Digital Natives permanent und mit leicht genervtem Unterton ins Ohr. Und überhaupt: „Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.“ (Quelle: Facebook)
Also, alles ganz harmlos, die wollen nur spielen – mit unseren Daten. Wie das ablaufen kann, zeigt uns die taz in einem kleinen Info-Video:
Früher hat man die Kinder davor gewarnt, dem fremden Onkel, der einen auf dem Schulweg ansprechen könnte, zu sagen, wie man heißt, oder wo man wohnt, oder gar zu ihm ins Auto zu steigen. Warum nur verraten wir eigentlich dem Onkel Mark und seinen Kollegen alles?
Duftarchiv bald bei Facebook?
Freitag, 28. Oktober 2011Im Cicero schreibt Woody Mues einen lesenswerten Artikel über die Datenkrake Facebook und deren eigenwillige Vorstellung von Transparenz. Nach der Lektüre dieses Artikel ist es meines Erachtens nur noch eine Frage der Zeit, bis Mr. Zuckerberg ein Duftarchiv seiner Nutzer anlegt, vielleicht in Verbindung mit einem süßen Riecht-gut-Button.
Zum Artikel „Gläserne Nutzer, nebulöser Konzern“.
Asoziale Netzwerke?
Dienstag, 02. August 2011„Facebook und Twitter haben eine Generation von Selbst-Besessenen geschaffen, die nur zu kurzen Momenten der Aufmerksamkeit fähig sind und wie Kleinkinder ständig Rückmeldung einfordern.“
Dieses Statement stammt von der Hirnforscherin Susan Greenfield von der Universität Oxford. Den gesamten Text mit der schönen Überschrift „Facebook macht kindisch“ können Sie hier lesen. (via Perlentaucher, Quelle: Pressetext.com)
Posten bis der Arzt kommt. So könnte man den netten Blogbeitrag von Harald Taglinger auf Heise überrschreiben. Den Originalbeitrag lesen Sie hier. (via Perlentaucher, Quelle: Heise.de)
Die Folgen der sich laufend verkürzenden Aufmerksamkeitsspanne und dieser zunehmenden Infantilisierung unserer Gesellschaft schlagen sich auch in der Werbekommunikation nieder.
Also bitte: Bloß keine langen, intelligenten Texte mehr und auf keinen Fall anspruchsvolle Stilmittel in Wort und Bild.
Denunziation als PR-Instrument
Freitag, 13. Mai 2011Zwischen Werbern und PR-Menschen besteht seit fast ewigen Zeiten eine bisweilen lächerliche Rivalität. Obwohl beide Berufsgruppen im selben Kommunikationsboot sitzen, halten sich die PR-Menschen für die einzig seriösen Kommunikationsdienstleister.
„Wir sind Journalisten und machen, bitteschön, keine Werbung.“ Wie oft hat man das schon gehört. Sei’s drum: Der Theologe Karl Rahner soll gegenüber Menschen, die er für unbelehrbar hielt, mal gesagt haben: „Dann bleiben Sie bei Ihrer Meinung, die reicht Ihnen.“
Wie seriös manche PR-Agenturen arbeiten, meldet heute Spiegel online. Facebook hat demnach eine große PR-Agentur damit beauftragt, Denunziations-PR über den Konkurrenten Google zu verbreiten.
„Sleazy PR Firm Throws Scummy Facebook Under The Sordid Bus“, titelt ziemlich drastisch Techcrunch.
Als echte Werber, die wir den lieben langen Tag schwarze Rollis tragen, schnelle Autos aus Zuffenhausen fahren und uns nur von Häppchen und Champagner ernähren, heben wir jetzt schnell unser Glas auf diesen seriösen PR-Coup!

