Mit ‘Facebook’ getaggte Artikel

Privatsphäre? Blödsinn! Enzensberger und Schirrmacher in ttt über Edward Snowden

Dienstag, 20. August 2013

Facebook, Freunde, Fans, Fehlanzeige

Dienstag, 22. Mai 2012

Facebook hat das Microsoft-Syndrom titelt Christian Jakubetz in seinem Blog unhipster und erklärt in einem interessanten Artikel, was es damit auf sich hat. Artikel lesen

Do Not Track – Finger weg von meinen Daten

Dienstag, 15. Mai 2012
Do Not Track Plus. Sceenshot: Kraas & Lachman

Do Not Track Plus. Screenshot: Kraas & Lachman

Mark Zuckerberg wird heute 28 und gönnt sich und seinen Daten­sammlern auch an diesem Tag keine Pause. Facebook ist wie viele andere Firmen pausen­los dabei, unser Surf­verhalten im Internet zu verfolgen und unsere Daten zu sammeln. Muss man das hin­nehmen? Nein!

Es gibt ein nützliches Tool, das man als Add-on/Plugin zum Browser installieren kann. „Do Not Track Plus“ heißt das Programm von Abine, es ist einfach zu in­sta­l­lie­ren und zeigt mir gerade, dass inner­halb der letzten 24 Stunden 388 Fremd­firmen versucht haben, meine Daten aufzu­zeichnen. Hier geht’s zum kostenlosen Download.

Redlining, Weblining, Circle of Trust

Freitag, 17. Februar 2012

Badstrasse trifft Schlossallee
Mal angenommen, Sie wohnen in der Badstrasse (Monopoly, Sie wissen schon) und betreiben dort ein kleines Restaurant. Ihre Gäste sind Leute aus dem Viertel: Arbeiter, kleine Angestellte, Studenten, Künstler. Ihr Geschäft brummt und Sie überlegen sich, sagen wir, in eine neue Gastroküche zu investieren. Aber weil Sie nicht im Geld schwimmen, brauchen Sie einen Kredit. Den beantragen Sie bei der Bank, von der Sie in der Werbung gehört haben, dass sie sich besonders für die Kleinunternehmer einsetzt. Nun hat diese Bank aber Ihren Sitz nicht in der Badstrasse, sondern in der schicken Schlossallee: Glasfront, viel Chrom, gedämpfte Atmosphäre, Sie kennen das. Als der Kundenberater hört, wo Ihr Geschäft liegt, zieht er fast unmerklich die Augenbrauen nach oben und innerlich eine rote Linie.

Redlining Report. Cover. Source: www.encyclopedia.chicagohistory.org

Redlining Report 1974

Redlining
Redlining nennt man das in den USA, wenn eine Bank den Bewohnern bestimmter Viertel keine Kredite oder Hypotheken vergibt. Dabei zog oder zieht die Bank auf einer Karte rote Linien um Gebiete, in denen man besser nicht investiert. Zurückverfolgen lässt sich diese Art von Diskrimierung, die bis heute anhält, lt. Wikipedia bis in in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. Ich bin überzeugt, dass dies kein rein amerikanisches Phänomen ist.

Weblining
Nach dem Redlining gibt nun das sogenannte Weblining. Da werden keine roten Linien in echte Landkarten gemalt, sondern virtuelle Linien gezogen. „So beschreibt der Begriff ‘Weblining’ nun die Praxis, Menschen aufgrund ihrer digitalen Existenzen abzulehnen.“ Dies schreibt Lori Andrews, Direktorin des Institute for Science, Law and Technology am Chicago-Kent College of Law, in einem sehr lesenswerten Artikel über die Folgen der gigantischen Datensammlungen von Facebook, Googel und Konsorten in der SZ vom 10.2.2012. Zum Artikel bitte hier klicken.

Circle of Trust
Gut möglich also, dass mit einem ständig größer werdenden Online-Freundeskreis der Circle of Trust immer kleiner wird.

Datenschutz mag keine Like-Buttons

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Ich weiß, es ist kurz vor Weihnachten, und Milliarden Facebook-Friends werden sich in ein paar Tagen mit feuchten Augen vor ihren Facebook-Krippen versammeln und den Finger nicht mehr vom Like-Button nehmen. Und genau dazu gibt es ein paar interessante Informationen:

Vladimir Simovic, Programmierer und Autor div. Bücher über WordPress, bringt in seinem lesenswerten Blog dankenswerterweise ein paar aktuelle Informationen zum Stand der Datenschutzproblematik bei den sog. Like-Buttons von Facebook und Konsorten. Simovic zitiert u.a. den Düsseldorfer Kreis zum Datenschutz in Sozialen Netzwerken mit folgenden Worten:

„Das direkte Einbinden von Social Plugins, beispielsweise von Facebook, Google+ oder Twitter, in Websites deutscher Anbieter, [...] ist ohne hinreichende Information der Internetnutzerinnen und -nutzer und ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, die Datenübertragung zu unterbinden, unzulässig.“ (Quelle: via www.perun.net)

Also, wen’s interessiert, hier ein paar Links zum Thema:
http://www.perun.net/2011/12/10/buttons-von-facebook-co-sind-datenschutzwidrig/

http://www.perun.net/2011/12/15/facebook-twitter-google-statische-buttons-im-eigenbau/

http://www.dr-bahr.com/news/duesseldorfer-kreis-like-button-von-facebook-co-datenschutzwidrig.html

Die Zeitung lebt

Freitag, 18. November 2011

Indische Zeitungstasche: Projekt KARM MARG. Foto: Kraas & Lachmann

Indische Zeitungstasche: Projekt KARM MARG. Foto: Kraas & Lachmann


Hinrichs Teehus – so nennen wir einen guten Tübinger Teeladen im besten Geschäftsalter – Hinrichs Teehus bietet nicht nur eine vorzügliche Auswahl an Tees aus aller Herren Länder, sondern offeriert seinen Kunden auch diese schönen Indischen Zeitungstaschen, die im Rahmen des Straßenkinder­projekts KARM MARG in Neu Delhi hergestellt werden. (Danke für den Tipp, Alex!)

Hat da jemand gesagt, die Zeitung sei tot? Schon mal versucht, aus einer alten Facebook-Seite ’ne Tragetasche zu falten?

Die wollen nur spielen

Samstag, 05. November 2011

„Mensch, stellt Euch nicht so an wegen der paar Daten, das Internet weiß doch eh alles.“ So oder so ähnlich säuseln es uns die Digital Natives permanent und mit leicht genervtem Unterton ins Ohr. Und überhaupt: „Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.“ (Quelle: Facebook)

Also, alles ganz harmlos, die wollen nur spielen – mit unseren Daten. Wie das ablaufen kann, zeigt uns die taz in einem kleinen Info-Video:

Früher hat man die Kinder davor gewarnt, dem fremden Onkel, der einen auf dem Schulweg ansprechen könnte, zu sagen, wie man heißt, oder wo man wohnt, oder gar zu ihm ins Auto zu steigen. Warum nur verraten wir eigentlich dem Onkel Mark und seinen Kollegen alles?

Duftarchiv bald bei Facebook?

Freitag, 28. Oktober 2011

Im Cicero schreibt Woody Mues einen lesenswerten Artikel über die Datenkrake Facebook und deren eigenwillige Vorstellung von Transparenz. Nach der Lektüre dieses Artikel ist es meines Erachtens nur noch eine Frage der Zeit, bis Mr. Zuckerberg ein Duftarchiv seiner Nutzer anlegt, vielleicht in Verbindung mit einem süßen Riecht-gut-Button.

Zum Artikel „Gläserne Nutzer, nebulöser Konzern“.

Leuchttürme im Social-Media-Sumpf

Dienstag, 11. Oktober 2011

update 12.10.2011
Alex schickt mir einen interessanten Link zum Thema: Robert Basic schreibt in seinem Blog: „Loser networken, Winner bloggen.“ Provokante These, höchst interessanter Post. Beitrag lesen: hier.

„Weblogs als Fels in der Brandung der Social Networks“, so titelt Vladimir Simovic einen lesenswerten Artikel. Zum Beitrag geht’s hier.

Mir sagte vor zwei Wochen ein Kunde aus dem Bereich Maschinenbau, dass Facebook von seinen Kunden, auch in den USA, eher als Kinderkram, ergo als nicht relevant angesehen wird.

Wie sehen Sie das?

Asoziale Netzwerke?

Dienstag, 02. August 2011

„Facebook und Twitter haben eine Generation von Selbst-Besessenen geschaffen, die nur zu kurzen Momenten der Aufmerksamkeit fähig sind und wie Kleinkinder ständig Rückmeldung einfordern.“

Dieses Statement stammt von der Hirnforscherin Susan Greenfield von der Universität Oxford. Den gesamten Text mit der schönen Überschrift „Facebook macht kindisch“ können Sie hier lesen. (via Perlentaucher, Quelle: Pressetext.com)

Posten bis der Arzt kommt. So könnte man den netten Blogbeitrag von Harald Taglinger auf Heise überrschreiben. Den Originalbeitrag lesen Sie hier. (via Perlentaucher, Quelle: Heise.de)

Die Folgen der sich laufend verkürzenden Aufmerksamkeitsspanne und dieser zunehmenden Infantilisierung unserer Gesellschaft schlagen sich auch in der Werbekommunikation nieder.

Also bitte: Bloß keine langen, intelligenten Texte mehr und auf keinen Fall anspruchsvolle Stilmittel in Wort und Bild.