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Leistung, Performance, Sein, Schein

Als Gerhard Schröder (Ex-Bundeskanzler und Freund aller lupenreinen Demokraten) im Jahr 2003 das Konzept der Ich-AG für Arbeitslose ins Leben gerufen hat, konnte er nicht ahnen, wie gut dieser Begriff in die heutige Arbeitswelt der Selbstdarsteller passen würde.

Haben Sie auch manchmal den Eindruck, dass die Präsentation und die Performance heute ungleich wichtiger ist, als die Leistung selbst? Und kann man nicht eine Menge heißer Luft ganz locker in ein paar beeindruckende PowerPoint-Folien verpacken?

Christoph Bartmann, der am Goethe-Institut in New York arbeitet, hat zu diesem Thema ein Buch mit dem Titel „Leben im Büro. Die schöne neue Welt der Angestellten“ geschrieben, erschienen Anfang Februar bei Hanser.

Die Süddeutsche hat Anfang Januar einen interessanten Auszug aus dem Buch veröfffentlicht. Zu lesen hier.

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