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Capital: Elite meidet Facebook & Co.

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat im „Capital-Elite-Panel“ 519 Top-Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu sozialen Netzwerken befragt. Ergebnis: 72 Prozent nutzen weder Xing, LinkedIn noch Facebook. Nur 28 Prozent sind in einem der großen sozialen Netzwerke aktiv. Nachzulesen ist das alles in „Capital“ (12/2011). Zur Originalpressemeldung des G+J-Verlags geht’s hier.

Wer sich mit dem Begriffspaar Elite und Masse näher auseinandersetzen will, dem sei der spanische Philosoph und Schriftsteller Ortega y Gasset (1883 – 1955) mit seinem Buch „Der Aufstand der Massen“ empfohlen. Im „Buch der 1000 Bücher“ steht dazu u.a.:

„Dem ordinären Massenmenschen, »der die Unverfrorenheit besitzt, für das Recht der Gewöhnlichkeit einzutreten und es überall durchzusetzen«, stellt Ortega den Asketen gegenüber, der innerhalb der Masse die Elite bildet. Während diese viel von sich fordert, fordert der sich der Masse als zugehörig definierende Mensch von sich gar nichts: Er ist und sieht sich als »Durchschnittsmensch«.“ Die zunehmende Mediokrität durch Vermassung zerstöre, so Ortega, die ursprünglich aristokratische Natur der menschlichen Gesellschaft.“ (Quelle/Copyright: Das Buch der 1000 Bücher, Harenberg Verlag, via Amazon.de)

Inwiefern leistet das Internet, und dort vor allem die sozialen Netzwerke, einer gesellschaftlichen Mittelmäßigkeit Vorschub? Was hätte Ortega wohl dazu gesagt?

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