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Freitagsfoto: Englische Gartenkunst

Man muss sie einfach lieben, die Engländer für ihre Exzentrik, oder?

Man muss sie einfach lieben, diese Engländer, für ihre Exzentrik!

Ganz im Ernst, ich musste zwei Mal hinschauen, als mir vor ein paar Wochen in Dartmouth dieses Motiv vor die Linse kam. Entdeckt hab’s übrigens nicht ich, sondern meine Frau! Und falls jetzt jemand einen Shitstorm wegen Sexismus im Garten lostreten will, dem sei gesagt, dass dieses skurril-schöne Objekt von zwei Gärtnerinnen gestaltet wurde.

Gesunde Exzentrik
Kein anderes Land, so schrieb mal die Welt, bringe so viele Exzentriker hervor wie das Vereinigte Königreich. Exzentrik wird auf der Insel geradezu zelebriert, und das Nichtangepasstsein gilt als gesund. Wir wollen mal hoffen, dass es sich die Engländer mit ihrem Brexit doch noch überlegen und uns die englische Exzentrik in der EU erhalten bleibt, auch wenn’s bisweilen anstrengend ist. Aber: bei aller Schrulligkeit, die man auf der Insel immer wieder erleben kann, begegnet einem noch auf dem kürzesten Hundepaziergang und in aller Herrgottsfrühe eine Freundlichkeit, die in unseren Breiten ihresgleichen sucht. Ich schweife ab, zurück zur Gartenkunst.

Die Tübinger Staudenmädchen laden ein.

Die Tübinger Staudenmädchen laden ein.

Stauden, Kräuter, Gartenkunst
Skurrile Gartenkunst dazu kräftige Stauden und Kräuter in Hülle und Fülle gibt es aber nicht nur in England, sondern auch in Tübingen. Falls Sie am Wochenende also noch nichts vorhaben, lege ich Ihnen wärmstens einen Besuch der nettesten Staudengärtnerei weit und breit ans Herz. Erika Jantzen und ihre Staudenmädchen laden ein zum Herbstfest am 24. und 25. September von 10 bis 18 Uhr.

Von André Künstler, auch ein großer Gartenliebhaber, gibt es ein schönes Zitat zur Sinnlichkeit eines Gartens:

„Gärten sind Batterien der Sinnlichkeit, an denen wir uns aufladen können. Für jeden, der nachdenken will und Probleme klären, sind es ideale Meditationsräume und Orte für Exerzitien. Sie bieten das Gegenteil von Hektik, von Zeitverschwendung, von Lieblosigkeit und Getue und verfeinern all unsere Sinne: das Schauen, das Haptische, das Riechen, das Hören und, wenn man will, selbst das Schmecken.“
(profil 43/2001 via Der wilde Gartenblog)

Ich wünsche Ihnen/Euch sinnliche Gartenstunden!

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1 Kommentar

  1. Also, da bin ich schon platt!
    Dank euch für die großartige Unterstützung!!!!

    Und – Sorry, daß ich heute etwas kurz angebunden war!!!

    Wir seh’n uns sicher am Wochenende!

    Herzlichst Erika

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