Archiv für die Kategorie ‘Werbung’

Design für E-Autos von teilAuto Tübingen

Freitag, 12. September 2014

Neben Maschinen, Zerspanungswerkzeugen, Hightech-Scannern, Poly­meren und Schleifwerkzeugen hat uns in den letzten Wochen das Thema Carsharing intensiver beschäftigt. Wir haben für teilAuto Tübingen ein Designkonzept für die neuen E-Autos vom Typ Renault ZOE entwickelt. Die Autos werden in den nächsten Tagen in den verschiedenen teilAuto-Städten an den Start gehen und sehen dann so aus:

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Mit dem Teilen ist es so eine Sache
Das Teilen liegt, so behaupte ich jetzt mal, dem Menschen nicht von Natur aus im Blut. Ich sage nur: Kosakenzipfel. „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“, hieß es damals in dem Werbespot der Kreissparkassen. Diese Zeiten scheinen nun zumindest ansatzweise vorbei zu sein. Teilen ist angesagt, ja geradezu hip.

Share Economy
Der Harvard-Ökonom Martin Weizman prägte, lange bevor teilen en vogue war, den Begriff „Share Economy“. Weizman ging davon aus, dass sich der Wohlstand für alle erhöht, je mehr unter den Markteilnehmern geteilt wird. Gebrauchsgüter werden nicht mehr allein gekauft und genutzt, sondern gemeinsam genutzt oder verliehen. Es gibt mittlerweile Teil-Portale und Teil-Apps für alle möglichen Dinge: Landmaschinen, Heimwerkergeräte, Fahrräder oder Gartengrundstücke.

teilAuto_Tuebingen_Renault_ZOE_20140904IMG_6339_NKTeilen und fahren: Carsharing
In Tübingen ist Carsharing unter dem schönen Namen teilAuto bekannt, und zwar schon lange bevor das Wort Carsharing in Mode kam. Die Idee dahinter ist so einfach wie einleuchtend: unter einer bestimmten Anzahl von gefahrenen Kilometern pro Jahr rechnet sich ein eigenes Auto nicht, man kann’s drehen und wenden, wie man möchte. Wem das ein­leuchtet, der kann bei teilAuto einen Rahmenvertrag abschließen und unter mehr als 100 Fahrzeugen in den verschiedensten Größen das für ihn gerade passende Modell auswählen. Bezahlt wird nach gefahrenen Kilometer und Zeit. Klingt gut und ist auch noch umweltfreundlich.

Design für E-Autos entwickelt
Noch umweltfreundlicher wird das Ganze mit den neuen Elektro-Autos von teilAuto, die demnächst im Pool zur Verfügung stehen. Wir haben für die neuen Elektro-Autos von teilAuto ein Designkonzept entwickelt. Folgende Briefingvorgaben galt es für uns zu beachten:

  • es muss sofort erkennbar sein, dass hier ein Elektroauto unterwegs ist
  • das teilAuto-Logo und das Logo des Energiepartners müssen gleichwertig integriert sein
  • das Design sollte klar, frisch aber zurückhaltend sein, weil niemand gerne in einer rollenden Litfaßsäule rumfährt

So viel zum Designkonzept der neuen Elektroautos von teilAuto. Wenn Sie genau wissen möchten, wie das mit dem Carsharing funktio­niert und ob sich das für Sie rechnet, dann können Ihnen die netten Menschen bei teilAuto bestimmt weiterhelfen.

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“Just painful” (Frank Gehry über Briefings)

Donnerstag, 11. September 2014

Briefly Teaser – Full Film launches 09.30.14 from Bassett & Partners on Vimeo.

via @jessicahische

Ein klares Briefing wäre schon mal ein guter Start für jedes Kreativprojekt. Wie gesagt, wäre.

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Zehn Unterschiede entdecken

Donnerstag, 04. September 2014

Kaffee in Alukapseln ist eine äußerst fragwürdige, teure und ziemlich umweltfeindliche Angelegenheit, ohne Frage. Und auf unsere alte Gaggia hier im Büro lassen wir nix kommen. Aber wenn ich jetzt wählen müsste zwischen den Lidl-Damen und George Clooney…

Wohlsein!

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Wenn wir ertexten schwindelnde Höhen

Freitag, 29. August 2014


via jetzt.de und Martin Sonneborn

Ein sprachlicher Hattrick aus großer Fallhöhe
Aus dem Schwarzwald kommen, das ist kein tannengründunkles Geheim­nis, große Denker, Strategen und Tüftler. Martin Heidegger, Jogi Löw oder Artur Fischer, um mal konkret zu werden, waren oder sind ja allesamt Outperformer, wie man am Feldberg so sagt.

Aber dass es im beschaulichen Schwarz­wald auch in Sachen Werbung echte Outperformer gibt, zeigt diese Anzeige für das Ferienland Schwarzwald, die uns mit einem lupenreinen sprachlichen Hattrick erfreut: große Berge, feuchte Täler & jede Menge Wald. Wanderer was willst Du mehr?

Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie bollenhutluschtig es zugegangen sein muss, als diese subbr Idee unter allerhögschder Konzentration entstanden ist. Der alte Dickbrettbohrer Heidegger hätte sich diese Anzeige mit Sicherheit übers kuschelige Philosophenbett in seiner Hütte in Todtnauberg genagelt. Und wenn man genau hinschaut: könnte das nicht Hannah Arendt, so als Scherenschnitt, aber lassen wir das.

Schönes Wochenende auf Bergen und in Tälern

Ihr Reklamekasper

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Zum Kreischen gut

Freitag, 11. Juli 2014

via Silke Burmester


Es gibt doch noch richtig mutige Auftraggeber. Ich kreische mit Silke Burmester vor Begeisterung.

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Es ist Weihnachten: Mike Tyson gibt Evander Holyfields Ohr zurück!

Donnerstag, 21. November 2013


via @alex_ruehle
Mehr auch hier.

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Was hat das HB-Männchen immer gesagt?

Dienstag, 05. November 2013

Das Marktforschungsinstitut Innofact aus Düsseldorf hat im März dieses Jahres 1.012 Verbraucher nach ihren Allzeit-Favoriten unter den Wer­be­slogans befragt. Die Markforscher ziehen u.a. das Fazit, dass Klassi­ker wie „Nichts ist unmöglich“ (Toyota) länger im Ge­dächt­nis blei­ben. Auf Platz zwei hinter Toyota landete – man glaubt es kaum – der legendäre HB-Slogan (kennt diese Marke noch jemand?) „Wer wird denn gleich in die Luft gehen?“.

Hier die Rangliste von eins bis zehn:

1. Toyota – Nichts ist unmöglich.
2. HB – Wer wird denn gleich in die Luft gehen?
3. Haribo – Haribo macht Kinder froh und Erwachsne ebenso.
4. Saturn – Geiz ist geil.
5. Meister Proper – Meister Proper putzt so sauber, dass man sich drin spiegeln kann.
6. McDonald’s – Ich liebe es.
7. Twix – Raider heisst jetzt Twix – sonst ändert sich nix.
8. Media Markt – Ich bin doch nicht blöd.
9. Audi – Vorsprung durch Technik.
10. Volkswagen – Das Auto.

Quelle: Innofact

Alles Mögliche und mehr
Nicht in die Innofact-Rangliste haben es die beliebten Slogans mit dem Zusatz „…und mehr“ geschafft. Ein paar Beispiele:

Wäsche und mehr.
Züge und mehr.
Afrika und mehr.
Wurst und mehr.
Tofu und mehr.
Werkzeuge und mehr.

Leidenschaftliche Langeweile
In brandeins habe ich gelesen, dass die leidenschaftliche Deutsche Bank seit 1960 dreizehn (13) Slogans verbraucht hat. Das ging los mit „Wün­sche werden Wirklichkeit“ und endet vorerst 2003 mit „Leistung aus Leidenschaft“.

Wir Deutschen sind ja ein recht leidenschaftliches Volk, und deshalb taucht das Wort „Leidenschaft“ ebenfalls in zahllosen Slogans auf. In der stillen Hoffnung, dass das so stimulierte limbische System die richtige Kaufentscheidung trifft. Eine leidenschaftliche Auswahl:

Leidenschaft Kunststoff. (Eifler Kunststofftechnik)
Leidenschaft für Menschen. (BUNTE)
Software aus Leidenschaft. (MCA Software Development & Consulting)
Die Leidenschaft. (Amaretto)
Lebe deine Leidenschaft. (Amica)
Fahren aus Leidenschaft. (Alfa Romeo)
Alpiner Style aus Leidenschaft. (Alpenflüstern)

Wir leben Einfalt
Der geschätzte Kollege Peter Breuer aus Hamburg hat sich im Frühjahr mal die Mühe gemacht, die Autovervollständigung von Google zum so beliebten wie ausgelutschten Slogan-Einstieg „Wir leben…“ zu akti­vieren: hier das Ergebnis. Ein Beispiel: Wir leben Autos. Wissen Sie zu welchem Auto dieser Slogan gehört?

Bis bald wieder

Ihr Reklamekasper

P.S.
Haas-Logo mit Slogan.Und wenn Sie gerade auf der Suche nach einem Firmen- oder Produktslogan sind, dann können Sie jetzt entweder was mit „…und mehr“ machen oder auf „Leidenschaft“ setzen. Oder aber Sie geben uns ein ausführliches Briefing, und wir ent­wickeln einen sprachlich und inhaltlich pas­sen­den Slogan. „Schleifen Sie gut!“ haben wir zum Beispiel für die Haas Schleifmaschinen GmbH entwickelt und erfolgreich als Wortmarke eintragen lassen.

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Schweizer Schleifgeheimnis in Tübinger Händen

Dienstag, 29. Oktober 2013

Mit Gefühl: Einfüllen der Bindemischung für eine Schleifscheibe. Foto: Haefeli.

Mit Gefühl: Einfüllen der Bindemischung für eine Schleifscheibe. Foto: Haefeli.


Haefeli aus Zürich setzt in der Kommunikation auf Kraas & Lachmann
Seit 1949 entwickelt und produziert man bei Haefeli in Zürich Schleif­schei­ben und Schleif­stifte, die wegen ihrer sprichwörtlichen Schweizer Qualität einen sehr guten Ruf genießen. Mit 0,18 mm Durchmesser stellt Haefeli den kleinsten gesinterten Schleifstift der Welt her. „Technologisch waren wir bei Haefeli immer schon führend, aber in Sachen Kommunikation besteht noch Potential“, sagt Peter Haefeli. „Das Kommunikationskonzept von Kraas & Lachmann und die Vorgehensweise haben uns überzeugt.“

Wir verlassen uns auf Menschen, nicht nur auf Maschinen

So lautet unsere kommunikative Leitidee, unter der wir den renommierten Schweizer Schleifwerkzeug-Hersteller zukünftig präsentieren werden. Das Kommunikationspaket, das wir für Haefeli entwickelt haben, umfasst im ersten Schritt u.a. ein neues Broschürenkonzept, den Internetauftritt, eine An­zeigen­kampagne und ein Messekonzept für die Leitmesse der Schleifer, die GrindTec 2014 in Augsburg. Zielgruppe sind Unternehmen in der Schweiz und im europäischen Ausland, die auf ihren Maschinen Schleif­scheiben oder Schleif­stifte zur hochpräzisen Schleifbearbeitung einsetzen. Die gesinterten Haefeli-Werkzeuge werden wegen ihrer Präzision in der Uhrenindustrie (Haute Horlogerie) ebenso geschätzt wie in der Herstellung von Zer­spa­nungs­werken oder der Medizintechnik.

Auf's Karat genaues Abwiegen des Bindemittels. Foto: Haefeli.

Auf’s Karat genaues Abwiegen des Bindemittels. Foto: Haefeli.

Manufakturarbeit und Hightech
Was mich bei Haefeli sofort ange­sprochen hat, ist zum einen der hohe technische Anspruch, zum anderen aber auch der per­sön­liche, menschliche Umgang, auf den man in der Züricher Rie­den­haldenstraße großen Wert legt. Diese Ver­bin­dung von Manu­fak­tur­arbeit und Hightech ist für uns als Agentur inspirierend, weil es authentisch ist. Und dann ist es natürlich für den Kunden von Vor­teil, dass die schleifende Metallbearbeitung für uns alles andere als Neuland ist. Schließ­lich betreuen wir mit dem Schleifmaschinenhersteller Haas aus Trossingen ein weltweit führendes Unternehmen auf diesem Gebiet.

Rainer und Peter Haefeli, zwei Brüder, ein Ziel: richtig gute Schleifwerkzeuge für anspruchsvolle Kunden. Foto: Haefeli.

Rainer und Peter Haefeli, zwei Brüder, ein Ziel: richtig gute Schleifwerkzeuge für anspruchsvolle Kunden. Foto: Haefeli.

Peter und Rainer Haefeli schätzen unser technisches Know-how und unsere Erfahrung als B2B-Agen­tur im Bereich der Zerspanung: „Uns gefällt bei Kraas & Lachmann aber auch, wie sie unsere kom­plexe Technik und unsere Produkte in gut lesbare Texte umsetzen und das alles ansprechend visuali­sie­ren.“ Ein schönes Kompliment, über das wir uns freuen. Danke.

Wenn Sie mehr über die Haefeli-Schleifscheiben oder auch den Zusammenhang zwischen einem langfädigen Kasefondue und der Schweizer Konsenskultur wissen wollen, gibt’s hier ein Interview mit Peter Haefeli. Zur Homepage von Haefeli geht’s hier.

Gesinterte hochpräzise Haefeli-Spitzschleifscheibe in Aktion. Foto: Haefeli.

Gesinterte hochpräzise Haefeli-Spitzschleifscheibe in Aktion. Foto: Haefeli.

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Gehört zur Familie: „La Bosch“

Montag, 09. September 2013

Nachhaltigkeit live: BOSCH s510, seit Jahrzehnten im Burgund im Einsatz.

Nachhaltigkeit live: BOSCH s510, seit Jahrzehnten im Burgund im Einsatz.

Nachhaltige Politiker
Rund 9,7 Millionen Treffer be­komme ich, wenn ich „Nach­hal­tig­keit“ google. Der Begriff hat Konjunktur. Das fängt beim links­dre­hen­den Joghurt an und hört bei den sich im Kreis dre­hen­den Politikern nicht auf. Wo­bei ich bei der politischen Klasse den Eindruck habe, dass deren Nachhaltigkeit sich meist auf ein nachhaltig langes Verbleiben im Parlament mit entsprechend nachhaltigen Diäteneingängen bezieht.

C’est nachhaltig!
Im Urlaub hatte ich zufällig die Gelegenheit echte Nachhaltigkeit gepaart mit echter Verbraucher­begei­ste­rung zu erleben: Die Geschirrspülmaschine da oben steht auf einem Bauernhof im Burgund und versieht dort seit mehr als 25 Jahren mehrmals täglich ihren Dienst. Erschwerend kommt hinzu, dass „la Bosch“ wie sie von ihren stolzen Be­sitzern liebevoll genannt wird, in einer sommers wie winters offenen Garage steht. Sie können sich vorstellen, dass es in diesem Haushalt jede andere Hausgeräte-Marke extrem schwer hat, auch nur einen Fuß in die Tür zu bekommen.
La Bosch in Ecussols
Ich bin überzeugt, dass keine Imagekampagne der Welt eine derart star­ke Kundenbindung und Markentreue bewirken kann, wie ein Produkt, dass mehr als 25 Jahre ohne Probleme läuft. Umso erschreckender und nicht nachvollziehbar ist es, dass viele Unternehmen heute nachlassende Produktqualität und sinkende Haltbarkeit bewusst in Kauf nehmen. Sei es aus Kostengründen (billigere Komponenten, höhere Margen), sei es aus strategischen Gründen (was schneller kaputt geht, muss schneller nach­gekauft werden). Und wenn dann das Vertrauen der Kunden dank ne­ga­ti­ver Produkterfahrungen nachhaltig erschüttert ist, werden teure Image­kam­pagnen produziert, um eben dieses Vertrauen zurückzugewinnen.

Im Frühjahr wurde übrigens eine kleine Studie zum geplanten Verschleiß von Massenprodukten veröffentlicht. Tenor: Der geplante Verschleiß, meist nach Ablauf der Garantiezeit, wird bewusst „eingebaut“, um den Absatz zu steigern, so vermuten die Autoren der Studie.

Eine guten Start in die Woche wünscht

Der Reklamekasper

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Werbung kann so schön sein – manchmal

Dienstag, 03. September 2013


via @HappySchnitzel

Man muss nicht mit Billy aufgewachsen sein, um diesen Spot für einen roten Klappstuhl zu mögen.

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