Archiv für die Kategorie ‘Werbung’

„Das Schöne gibt uns Grund zur Trauer.

Donnerstag, 25. April 2013

Banalität erfreut durch Dauer.“ Frei nach Robert Gernhardts Gedicht „Häßlichkeit“.

Ich frage mich, ob man Chanel für den peinlichen Pitt-Spot in Den Haag verklagen kann? Die Parodien sind übrigens sehenswert.

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Flaschenpost – aus dem Land der Dichter und Trinker

Sonntag, 14. April 2013
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Keine Karibik, kein grünes Segel. Foto: Kraas & Lachmann, 2013.

 

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Apfelkind, oder der Apfel fällt nicht weit vom BRAUN

Donnerstag, 07. März 2013

Apple, das waren ja früher mal die Guten, und die Apple-User waren mindestens die Superguten. Alle anderen waren blöd, gierig, machtgeil, korrupt, und was weiß ich. Nun haut Apple Inc. seit einer Weile einer Bonner Klein­unter­nehmerin, die ein Café namens Apfelkind betreibt, das internationale Markenrecht um die Ohren. (mehr dazu u.a. hier in Spiegel Online). Was sagt man dazu? The Arrogance of Power.

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Gut gemacht: Wie kommt der O-Saft nach NY?

Donnerstag, 28. Februar 2013

General Electric macht unter anderem Lokomotiven; die Marketing-Leute von GE haben einen unterhaltsamen, kleinen Film darüber gemacht. Der Clip wurde auf Youtube mehr als 600.000 Mal angeschaut und vermittelt auf ansprechende Art und Weise die Qualität und Leistungsfähigkeit der GE-Loks – und zwar ohne dass ständig über Qualität und Leistungs­fähigkeit gefaselt wird. Wie man’s ja in der Industriewerbung gerne mal hat.

Hier noch ein kurzes Making-of

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The power of a nice idea

Mittwoch, 16. Januar 2013

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Kunst im Advent

Dienstag, 04. Dezember 2012


via Arte

Heute beginnt in Tübingen der allseits beliebte Schokoladenmarkt, ge­nannt ChocolART. Tausende Schoko-Fundamentalisten werden sich bei schlechtem Wetter durch die Altstadt winden, um bei geschäftstüchtigen Händlern möglichst exotische Kreationen (Äthiopischer Hochland-Kakao mit leichten Subnoten von Känguru-Dung) mit verklärtem Kennerblick in sich hineinzustopfen. Juliette Binoche, la plus belle chocolatière, wird leider auch in diesem Jahr nicht dabei sein, um uns mit ein paar bitter­süßen Schokosplittern und ihrem Antlitz zu entzücken. Schade.

Dafür habe ich diese sehenswerte Performance „Barszcz“ (2004) der polnischen Künstlerin Patrycja German gefunden. Würde auch mit flüssiger Schokolade funktionieren, oder?

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Passend zum Wetter: ein Film über Gummistiefel

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Wie macht man aus einem auf den ersten Blick eher unattraktiven Pro­dukt – ich spreche von Gummmistiefeln – eine renommierte Marke, die den Landwirt in der Bourgogne ebenso anspricht wie den Hunde­besitzer in der Großstadt. Zum Beispiel auch mit einem gut gemachten Film über die sorgfältige Herstellung von Gummistiefeln, der sich Aigle seit 1853 verschrieben hat.

Kann mir jemand eine deutsche Gummistiefel-Marke mit ähnlichem Renommée nennen?

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You’re so vane!

Montag, 01. Oktober 2012

Anzeigenmotiv Haas Schleifmaschinen GmbH. © 2012: Kraas Lachmann. Foto: Herbert Naujoks

Anzeigenmotiv Haas Schleifmaschinen GmbH.
© 2012: Kraas & Lachmann. Foto: Herbert Naujoks

vane (Substantiv, techn.): die Leitschaufel (Turbinen & Generatoren), das Flügelrad, der Leitflügel, die Leitwand, das Okulardiopter, der Dreh­schie­ber, die Fahne, der Flügel, der Schieber, der Strömungsteiler, die Trenn­wand, die Wetterfahne, die Windfahne, der Windflügel

vain (Adjektiv): aufgeblasen, eingebildet, eitel, leer, nutzlos, vergebens
Quelle: Leo

Anmerkung: Unser Kunde Haas baut Schleifmaschinen, mit denen so komplexe Bauteile wie Vanes aufs Muggaseggele genau bearbeitet werden.

You’re so vain! Tolles Lied von Carly Simon hat überhaupt gar nichts mit Flugzeugturbinen zu tun. Mehr dazu hier.

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Nichts Neues in der Sardinendose

Freitag, 28. September 2012
Original-Motiv aus der Zeutschel-Anzeigenkampagne. © Zeutschel.

Original-Motiv aus der Zeutschel-Anzeigenkampagne. © Zeutschel.

Archiversum-Sardinendose. Screenshot: Kraas & Lachmann.

Archiversum-Sardinendose. Screenshot: Kraas & Lachmann.

„Nachahmung ist die höchste Form der Anerkennung.“
Vor 10 Jahren haben wir für unseren Kunden Zeutschel (ein führender Anbieter von digitalen und analogen Speicher­systemen) eine Anzeigen­kam­pagne mit iro­nischem Unter­ton zum Thema Archi­vie­rung von Kultur­gütern ent­wickelt. Die Motive liefen viele Jahre und haben in der Archiv- und Museumswelt Auf­merk­sam­keit und Schmun­zeln her­vor­gerufen. Die „Sardinendose“ kam besonders gut an.

Honi soit qui mal y pense
Nun schickt mir die Marketing­leiterin von Zeutschel gerade eine Mail und weist mich auf eine An­zeige der Firma Archiversum hin. Auch wenn hier leider der Witz abhanden kommt, da das Motiv – völlig ironiefrei – das Halt­bar­machen von Büchern mittels Konservendose als probate Methode darstellt: eine gewisse Ähnlichkeit zum Original kann man dem Motiv nicht absprechen, oder? „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“, lautet das Motto des englischen Hosenbandordens.

Welche Umsetzung gefällt Ihnen besser? Wenn Sie die Motive größer sehen wollen, einfach drauf klicken.

Wir halten uns einstweilen an Oscar Wilde, von dem das schöne Zitat mit der Nachahmung stammen soll. Vielleicht hat der gute Wilde aber auch nur Charles Caleb Colton (1780 – 1832) nachgeahmt. Von dem stammt nämlich dieser Spruch: ”Imitation is the sincerest form of flattery“.

P.S. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die Zeutschel-Anzeigen Vorbildcharakter angenommen haben. Schauen Sie mal hier.

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Rettich 2.0

Donnerstag, 20. September 2012

Ein Rettich ist ein Rettich ist ein Rettich... Foto: Kraas & Lachmann.

Vor ein paar Monaten hat unser Kunde Haas Schleifmaschinen GmbH eine neue bahnbrechende Schleifsoftware vorgestellt. Wir haben die gesamten Kommuni­kationmaßnahmen rund um die Markt­ein­führung entwickelt. Teil des Kon­zepts, bei dem es u.a. um die Visualisierung des The­mas „Mensch­liche Vor­stellungs­kraft und deren Grenzen“ geht, waren u.a. die Namens­findung „Multigrind®Horizon“ und die Ent­wicklung einer zentralen Bildidee. Und die hat auf der GrindTec im März für einiges Aufsehen und etliche Schmunzler gesorgt. Hier ein paar Kommentare: „Ein Rettich und Software?“ „Warum das denn?“ „Und sieht der Rettich nicht aus wie…?“

Corinna Kern. Foto: Herbert Naujoks, Stuttgart.

„Auf so was kommen nur Männer.“
Nein, auf so was kommen nicht nur Männer. Die wirkungsvolle Idee mit dem Rettich als Key Visual stammt von meiner klugen, humorvollen Frau und Kollegin Corinna Kern. Wenn Sie wissen möchten, was sie sich dabei gedacht hat, schreiben Sie ihr.

Noch bis Samstag können Sie übrigens den Haas-Rettich auf der AMB in Stuttgart (Halle 8, Stand B71) bewundern.

Wussten Sie eigent­lich, dass ein Rettich unseren gesamten Tages­bedarf an Vitamin C deckt? Dazu enthält dieses schöne Kreuz­­blüten­gewächs „etwas Eiweiß, Carotin, einige B-Vitamine, reichlich Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Eisen und Enzyme, vor allem aber ein schwefelhaltiges Öl, das Raphanol, sowie mehrere Senf­ölglykoside und Bitter­stoffe, die eine anti­biotische Wirkung haben, gallentreibend sind und in den Atemwegen Schleim lösen.“ (Quelle Wikipedia)

Ach ja, der Rettich gilt im Volksmund auch als Aphrodisiakum.

Mahlzeit!

Ihr Reklamekasper

P.S. Wir wissen natürlich alle, dass ein mutiges, intelligentes Konzept ohne einen mutigen, intelligenten Kunden mit Humor nicht funktioniert.

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