Archiv für die Kategorie ‘Kultur’

Lesen bildet

Freitag, 05. September 2014

Ein netter Spot von IKEA, deren Werbefilme ja meistens gut sind. Und das Schöne an diesem Buch ist, es gibt ein Regal dazu. Wie heißt das noch gleich?

Als Buch fürs Wochenende empfehle ich allerdings nicht das da oben, sondern Robert Seethalers „Ein ganzes Leben“. Poetischer kann man ein einfaches, bewegendes Leben nicht erzählen. Erschienen bei Hanser Berlin, ISBN 978-3-446-24645-4.

Seethalers Buch ist eine wunderbare literarische Meditation.

Viel Freude damit!

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Der Ball ist rund und nicht essbar

Mittwoch, 04. Juni 2014
Creator or Rights owner unknown. via @JonasStricker @Footy_Jokes @alex_ruehle

Creator or rights owner unknown. via @JonasStricker @Footy_Jokes @alex_ruehle

Schöner Kommentar zur Fußball-WM!

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Was wirklich wichtig ist

Freitag, 16. Mai 2014

Gesehen in Stuttgart in der Nähe des Hauses der Wirtschaft.
…und dann gibt’s da noch die wirklich wichtigen Termine!

Schönes Wochenende!

P.S. Für Panini-Sammler, die nicht in jede Vorstandssitzung und jeden Stuhlkreis ihr kom­plettes Album mitschleppen wollen, bietet Johnny Haeusler vom Spree­blick ein extrem nützliches pdf mit allen Nummern zum Abhaken an.
Download hier.

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Ausstellung: Plastiken von Karl Poralla in Ammerbuch-Breitenholz

Dienstag, 29. April 2014
„Gehalten‟ · Eisenplastik von Karl Poralla, Ammerbuch-Entringen

„Gehalten‟ · Eisenplastik von Karl Poralla, Ammerbuch-Entringen

Ende Januar hatte ich Ihnen den Entringer Künstler Karl Poralla hier im Blog vorgestellt. Nun stellt Karl Poralla einen Teil seiner Arbeiten in der Art-Road-Way Kunstschule von Bettina Baur und Frederick Bunsen in Ammerbuch-Breitenholz aus. Der Einfachheit halber, und weil er gut geschrieben ist, zitiere ich hier den Einladungstext von Frederick Bunsen, der auch auf das Serendipity-Prinzip von Horace Walpole Bezug nimmt.

„Gehalten‟ · Eisenplastik von Karl Poralla, Ammerbuch-Entringen (Detail)

„Gehalten‟ · Eisenplastik von Karl Poralla, Ammerbuch-Entringen (Detail)

„Fundstücke, Ready-Mades, Assemblagen aus Stahl“
Die Plastiken, überwiegend aus Eisen, von Karl Poralla rufen in Erinnerung, welchen wichtigen Stellenwert der Zufall in der Kunst einnimmt. Dass irgendetwas er­kannt wird, was zuvor nicht gese­hen wurde, spricht für den Moment des Entdeckens bzw. des Zufalls. Dass auch selektiert wird, zeigt, dass Fundstücke auch wieder verworfen werden können, bevor sie in den künstlerischen Prozess eingebunden werden. Die Ästhetik von Porallas Arbeit ist geprägt von einem Dualismus, der eine Reaktion auf die industrielle Beschaffenheit seiner Fundstücke ist. Alles gehört zum Spiel des Schöpfens und ist eine Erfüllung für den, der das Spiel ernsthaft aufnimmt. Dies beweisen die Plastiken von Karl Poralla. (Frederick D. Bunsen)

Vernissage mit Kunst und Kaffee
Die Ausstellung wird am kommenden Sonntag, den 4. Mai um 14.00 Uhr beim fast schon legendären Kaffeetreff der Kunstschule am Schön­buch eröffnet. Der Besuch lohnt sich übrigens nicht nur wegen der anre­genden Plastiken von Karl Poralla, sondern auch wegen der Musik und der kulinarischen Köstlichkeiten, die die Besucher erwarten.

Vernissage: Sonntag, 4. Mai 2014, 14.00 bis 17.00 Uhr
Besichtigung: bis 23. Mai jeden Freitag von 15.00 bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung
Adresse: Art-Road-Way Kunstschule am Schönbuch, Raiffeisenstraße 1-3, 72119 Ammerbuch-Breitenholz

Gute Unterhaltung!

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Ausstellung: Martin Maria Strohmayer in Tübingen

Dienstag, 29. April 2014
Ein Monsterbutt? Sehen Sie selbst in der Galerie Dalmau vom 2. bis 13. Mai 2014

Ein Monsterbutt? Sehen Sie selbst in der Galerie Dalmau vom 2. bis 13. Mai 2014

Ein riesiger Butt, der sich von links nach rechts durchfrisst. Diese Asso­ziation kam mir spontan, als ich die Einladung zur Martin Maria Stroh­mayers Ausstellung in der Galerie Dalmau bekommen habe. Am 2. Mai um 19.00 Uhr ist Vernissage, zu sehen sind die Arbeiten des 1967 in Illertissen geborenen Künstlers, der jetzt in Tübingen lebt und arbeitet, bis 13. Mai 2014.

Galerie Dalmau, Bachgasse 24, Tübingen
Öffnungszeiten: Mo-Fr 15-19, Sa 11-14.
www.galerie-dalmau.de

Was sehen Sie da oben?

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Ausstellung: Comic! Jetzt! Neu!

Montag, 07. April 2014

Kennen Sie DER ROTE KORSAR, diese wunderbaren Comics, die seit 1959 junge und alter Comicfans begeistern und heute nur noch als Reprint oder im Antiquariat zu finden sind? Wenn Sie Freude an gut gezeichneten Comics haben, sollten Sie da mal einen Blick drauf werfen. Und wenn Sie sich mit den neuesten künstlerischen Positionen im Comic auseinander­setzen wollen, dann können Sie dies ab dem 12.4.2014 im Tübinger Künstlerbund tun.

Comic! Jetzt! Neu! Screenshot: http://www.kuenstlerbund-tuebingen.de/

Comic! Jetzt! Neu! Screenshot: www.kuenstlerbund-tuebingen.de/

Die von Ava Smitmans und Carola Dewor kuratierte Ausstellung zeigt zwei arrivierte Künstlerinnen und zwei Nachwuchskünstler mit aktuellen Arbeiten in einem Genre, das ein Scharnier zwischen Literatur und Kunst darstellt. Leider ist nicht wenigen Menschen (darunter schon mal Kunst- und Literaturkritiker mit hochgezogenen Augenbrauen) der neugierig-offene Blick auf dieses Genre von den eigenen Vorurteilen verstellt.

Die Ausstellung ist bis zum 10.5.2014 in der Tübinger Metzgergasse 3 zu sehen. Detailinfos gibts hier.

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Friends for stamps, oder als die Marken tanzen lernten

Mittwoch, 02. April 2014

Collection 2 from Dawn Smit on Vimeo.

via Kristin. Danke!

Jetzt sage noch eine oder einer, Briefmarken seien nur was für schlur­fende Filzpantoffel-Nerds.

Am kommenden Sonntag, den 6. April 2014 ist übrigens Brief­marken-Tauschtag in Dettenhausen (bei Tübingen) im Bürgerhaus. Ab 11.00 Uhr.

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Friends for Stamps, oder Briefmarken sind cool

Freitag, 28. Februar 2014


via Kristin. Danke.

Die Kolumnistin Annie Murphy Paul schreibt u.a. für Time Magazine, New York Times Book Review und Slate und fordert in einem aktuellen Beitrag auf ihrem Blog, dass wir unseren Kinder wieder beibringen, sich zu kon­zentieren.

Wie wäre es da mit, nein bitte nicht gleich wegklicken, Briefmarken sam­meln? Ich weiß, ich weiß: Manche Briefmarkensammler haben das Zeug zum filmtauglichen Nerd, wie man da oben sieht. Aber es geht auch anders.

Gezackte Kunstwerke
Briefmarken sind kleine gezackte Kunstwerke, die Kindern und ihren Eltern ganze Welten auf wenigen Quadratzentimetern eröffnen. Wer Briefmarken sammelt, und es müssen keine teuren Investitionsobjekte sein, begibt sich auf eine spannende Reise, deren Sehnsuchts- oder Erinnerungsroute auch durch den glücklichen Zufall des Findens bestimmt wird.

Und ja, es beruhigt, ohne langweilig zu sein. Ausprobieren…

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”Everyday in life is beautiful!“

Montag, 24. Februar 2014

110 Jahre alt wurde Alice Herz-Sommer, die älteste Holocaust-Überlebende, die jetzt in London gestorben ist. Der Trailer stammt aus dem Dokumentarfilm The Lady in Number 6, der für einen Oscar nominiert ist. Das Leben der Pianistin war die Musik, und die hat ihr auch während der Zeit im Konzentrationslager Kraft und Mut gegeben.
via Spiegel Online

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„Schäkelei“ von Karl Poralla

Mittwoch, 22. Januar 2014

„Schäkelei“. Eisen-Collage von Karl Poralla. Höhe 13 cm.

„Schäkelei“. Eisen-Collage von Karl Poralla. Höhe 13 cm.

Es gibt Menschen, die bei Urlaub im Süden als erstes an farbenfrohe, pittoreske Märkte denken, die gerne die Cover der Reisemagazine zieren. Es gibt aber auch Menschen, die in südlichen Gefilden am liebsten auf Schrottplätzen rumstöbern, die es eher weniger auf irgendwelche Titel­seiten schaffen.

Karl Poralla in seinem Garten.Der Entringer Künst­ler Karl Poralla ist so einer, der sich auch von vierbeinigen, strup­pigen Schrott­platz-Wäch­tern nicht abhalten lässt, zwischen rostigen Ölfässern und alten Autos nach wert­vollem Rohmaterial für seine Eisen­skulpturen zu suchen. Zu Hause im Ammertal lagern die Fundstücke in der Werkstatt des emeri­tierten Mikro­biologie-Professors, bis eine passende Konzeption für eine neue Eisenskulptur herangereift ist. Dann wird das Roh­mate­rial, zum Beispiel angerostete Kuhmäuler (Schäkel), ausgewählt, vorbereitet, gerei­nigt, immer wieder kombiniert und schließlich geschweißt.

Über 40 Jahre dauert die Eisenzeit in Entringen nun schon an, und immer wieder ent­stan­den und entstehen neue, eigentümlich-schöne Skulpturen aus Eisen, die den Betrachter zum Nachdenken anregen. Einige dieser Eisenskulpturen und noch andere Kunstwerke von Karl Poralla stehen in seinem Garten und können dort nach vorheriger Terminabsprache gerne besichtigt werden. Es lohnt sich!

Paradies für Eisenkünstler: Schrottplatz in Argilliers im Languedoc.

Worte aus Eisen
im südlichen Morgenlicht –
wer sie verstünde.

Karl Poralla gewidmet

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