Archiv für die Kategorie ‘Internet’

Was ist ein Staatstrojaner?

Montag, 10. Oktober 2011

Der Staatstrojaner in 3½ Minuten from Alexander Svensson on Vimeo.

Ein Versuch, anschaulich zu machen, was der CCC herausgefunden hat (http://ccc.de/de/updates/2011/staatstrojaner) und warum das brisant ist.

Musik: Mindthings – Spring

Quelle: Wortfeld · via Der Feuilletonist

P.S. Wenn das Schliemann noch erlebt hätte.

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Der Büroklammer-Gefällt-mir-Button

Montag, 29. August 2011
Stilleben mit einer Büroklammer. Foto: Kraas & Lachmann.

Stilleben mit eineinhalb Büroklammern. Foto: Kraas & Lachmann.

Kennen Sie das? Immer wenn Sie was ausdrucken wollen, ist kein Papier mehr in der Kiste, und immer wenn Sie ‘ne Büroklammer brauchen, ist keine in Reichweite. Mir passiert das ständig.

Woran das liegt, hat mir gerade mein Kollege Jörn ganz freundlich und völlig ohne Ironie erklärt. Er meint, ich hätte ja schließlich nirgendwo den Büroklammer-Gefällt-mir-Button gedrückt. Na dann.

Welche Folgen die Digitalisierung und die sog. Sozialen Netzwerke sonst noch haben (können), dazu gibt’s heute ein Interview in der Süddeutschen mit der US-Soziologin Sherry Turkle vom Massachusetts Institute of Technology.

Zum Interview hier klicken.
Mehr von Sherry Turkle im Reklamekasper hier.

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Asoziale Netzwerke?

Dienstag, 02. August 2011

„Facebook und Twitter haben eine Generation von Selbst-Besessenen geschaffen, die nur zu kurzen Momenten der Aufmerksamkeit fähig sind und wie Kleinkinder ständig Rückmeldung einfordern.“

Dieses Statement stammt von der Hirnforscherin Susan Greenfield von der Universität Oxford. Den gesamten Text mit der schönen Überschrift „Facebook macht kindisch“ können Sie hier lesen. (via Perlentaucher, Quelle: Pressetext.com)

Posten bis der Arzt kommt. So könnte man den netten Blogbeitrag von Harald Taglinger auf Heise überrschreiben. Den Originalbeitrag lesen Sie hier. (via Perlentaucher, Quelle: Heise.de)

Die Folgen der sich laufend verkürzenden Aufmerksamkeitsspanne und dieser zunehmenden Infantilisierung unserer Gesellschaft schlagen sich auch in der Werbekommunikation nieder.

Also bitte: Bloß keine langen, intelligenten Texte mehr und auf keinen Fall anspruchsvolle Stilmittel in Wort und Bild.

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Website der Woche: Wunschmann

Freitag, 15. Juli 2011
maschine+werkzeug Newsletter. Screenshot: www.maschinewerkzeug.de

maschine+werkzeug Newsletter. Screenshot: www.maschinewerkzeug.de

Die neue Website unseres Kunden Wunschmann GmbH ist diese Woche Website der Woche bei der bekannten Fachzeitschrift für die Metallbearbeitung maschine+werkzeug.

Website der Woche: Wunschmann. Screenshot: www.maschinewerkzeug.de

Website der Woche: Wunschmann. Screenshot: www.maschinewerkzeug.de

Wenn Sie die Originalfassung lesen wollen, bitte hier klicken.
Wenn Sie die Website sehen wollen, klicken Sie bitte hier.

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Alle wollen nach oben: am liebsten bei Google

Mittwoch, 13. Juli 2011

„Unsere Produkte sind uns so egal wie unsere Kunden, Hauptsache bei Google stehen wir ganz oben.“

Zugegeben, das klingt jetzt ein bisschen überspitzt, aber manchmal fällt mir sofort dieser Satz ein, wenn ich höre, wie enorm wichtig vielen Unternehmen die Google-Platzierung ist.

Diesen Google-Suchmaschinen-Hype machen sich jetzt auch Betrüger zu nutze, die ihren Kunden viel versprechen und wenig halten. Thorsten Riedl hat in der Süddeutschen dazu gestern einen lesenswerten Artikel geschrieben:

Den Artikel können Sie hier bei SZ lesen.

Wäre es nicht wohltuend, wenn man sich mal wieder auf gute und gut gestaltete Inhalte in der Kommunikation besinnen würde?

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Überraschung? Fehlanzeige!

Mittwoch, 29. Juni 2011

Wissen Sie, was ich am Zeitunglesen so schätze? Nein, nicht das schöne große Format, denn das treibt einen bei der Lektüre im Bett zum Wahnsinn. Ich schätze es vielmehr, dass ich mit Dingen konfrontiert werde, von denen ich keine Ahnung hatte, Dinge, die mich überraschen und die mir, ja auch das gehört dazu, manchmal auf den Wecker gehen. So ist das halt mit Überraschungen.

Genau hier liegt das Problem der großen Suchmaschinen und sozialen Netzwerke, denn deren Algorithmen bieten uns, in Verbindung mit unserem Such- und Surfverhalten, immer weniger Überraschungen. Zu diesem Schluß kommt jedenfalls der amerikanische Autor Eli Pariser in seinem Buch „Filter-Bubble“, das Dirk von Gehlen gestern in einem sehr lesenswerten Artikel in der SZ besprochen hat.

Wenn zwei Menschen, so Eli Pariser, dasselbe Wort googeln, dann erhalten sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht dasselbe Suchergebnis, sondern je eines, das sich nach ihrem bisherigen Such- und Surfverhalten richtet, ausgewählt (oder sollte man besser zensiert sagen?) von den Filter-Algorithmen der gerade benutzten Suchmaschine. Die Folge: statt überraschender Ergebnisse von jenseits des Tellerrandes, gibt es den Einheitsbrei, dessen Grundgeschmack wir schon kennen. Wollen wir das?

Eli Pariser auf der TED-Konferenz zum Thema Filter-Bubble:

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Il était une fois…

Montag, 06. Juni 2011
„Mailbox“ à Lagrasse, France. Foto: Kraas

„Mailbox“ à Lagrasse, France. Foto: Kraas

Contribution très sympa à la décélération. Vu à Lagrasse.

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Archive und die Digitalisierung

Mittwoch, 11. Mai 2011

Ich hatte hier im Blog ja schon verschiedentlich zum Thema Archive und Bibliotheken gepostet. Nun beschert uns der Perlentaucher einen lesenswerten Essay von Philipp Baar mit dem schönen Titel „Hätte Freud E-Mails geschrieben…“

Realität wird im Archiv entworfen
Ausgangspunkt von Baars Essay ist ein Buch von Jacques Derrida, in dem dieser sich Gedanken darüber macht, wie sich die Psychoanalyse entwickelt hätte, wenn Freud E-Mails geschrieben hätte. Philipp Baar zitiert Derrida u.a. mit dem Satz „Denn im Archiv wird die Realität nicht nur aufgezeichnet, sie wird dort entworfen.” Innerhalb des Essays finden sich auch einige Links zum Weiterlesen.

Hätte Freud E-Mails geschrieben… (online Version)
Die Fassung zum Ausdrucken gibt’s hier.

Was wir in Büchern alles vergessen

Illustration displaying the markings of various shells of ammunition, date and origin unknown. Quelle: /www.forgottenbookmarks.com

Illustration displaying the markings of various shells of ammunition, date and origin unknown. Quelle: www.forgottenbookmarks.com

Dieses Foto stammt aus dem Blog Forgotten Bookmarks. Der Blog wird von einem Antiquariat betrieben; gezeigt werden alle möglichen Dinge (z. B. Lesezeichen), die die Leute in Büchern vergessen. Auf dem Foto ist ein Deutsch-Englisch-Lexikon zu sehen, in dem jemand einen Zettel mit Abbildungen von Patronen vergessen hat.

Wie hätte Freud wohl dieses Fundstück gedeutet?

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In der Tretmühle von E-Mail, SMS etc.

Mittwoch, 04. Mai 2011

„Je mehr wir ein ständig vernetztes Leben führen, umso mehr behandeln wir andere Menschen als Objekte, die man verwaltet und zu einem Rhythmus zwingt, den die Technik diktiert.“
(Sherry Turkle im Interview mit brand eins, April 2011)

Die amerikanische Professorin Sherry Turkle, 63, arbeitet seit 1978 am legendären MIT (Massachusetts Insitute of Technology). Ihr Spezialgebiet ist unsere computerisierte Gesellschaft und deren Veränderungen im Zuge der Digitalisierung. In der April-Ausgabe von brand eins hat Sherry Turkle ein Interview zum Thema Vernetzung gegeben, dass uns zu denken geben sollte.

Hier geht’s zum Online-Text.
Hier geht’s zum pdf zum Herunterladen.


Sherry Turkle auf der TED-Konferenz zum Thema Ihres neuen Buches „Alone Together“

Das Gegenteil von Tretmühlen-Dasein ist Muße. Mehr dazu gibt’s bei SWR2 in einem Hörbeitrag.

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