Archiv für die Kategorie ‘Foto’

Im falschen Film, oder was?

Donnerstag, 21. Juli 2011

’4GB USB driver ecycled from discarded film cans’. Foto: Jojo.

’4GB USB driver ecycled from discarded film cans’. Foto: Jojo.


Foto Jojo · via How to be a Retronaut

Dieses Bild treibt mir fast die Tränen in die Augen und erinnert mich an etliche Filmrollen, die bei uns daheim im Kühlschrank ihr traurig-kühles Dasein fristen.

Früher war alles…, ja was denn?

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Il était une fois…

Montag, 06. Juni 2011
„Mailbox“ à Lagrasse, France. Foto: Kraas

„Mailbox“ à Lagrasse, France. Foto: Kraas

Contribution très sympa à la décélération. Vu à Lagrasse.

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Mal so richtig aufräumen

Freitag, 01. April 2011
Passend zur Fastenzeit: Aufgeräumtes Stilleben mit Maultaschen. via http://thingsorganizedneatly.tumblr.com

Passend zur Fastenzeit: Aufgeräumtes Stilleben mit Maultaschen. via http://thingsorganizedneatly.tumblr.com

Ich weiß nicht, wie’s Ihnen so geht, aber mich befällt von Zeit zu Zeit ein großes Verlangen, mal so richtig aufzuräumen. Ganz ohne esoterisches Feng-Shui-Tralala. Einfach aufräumen. Meinen Schreibtisch, die Oberfläche meines MACs, den Zeitungsstapel zu Hause, die Kinderzimmer, das Durcheinander im Kopf… es gäbe zig Beispiele. Aufräumen und entrümpeln müsste man natürlich auch die vielen B2B-Anzeigenfriedhöfe, mit denen man als Leser von Fachzeitschriften ständig gequält wird. Vom heillosen Durcheinander in der großen Politik ganz zu schweigen.

Schön aufgeräumt
Things organized neatly heißt eine schöne Website, auf der hunderte von Beispielen zum Thema Aufräumen zu sehen sind. Das ist die ideale Seite für Menschen wie mich, die’s gerne mal richtig aufgeräumt haben, aber viel zu selten dazu kommen.

Studioequipment eines Fotografen/Desinger. via http://thingsorganizedneatly.tumblr.com/post/4239166990/submission-after-realising-that-a-lot-of-the

Aufgeräumtes Studioequipment. via http://thingsorganizedneatly.tumblr.com/post/4239166990/submission-after-realising-that-a-lot-of-the

Aufgeräumt Musik machen? Geht prima:

TEDxAustin from One Year Study on Vimeo.

Eröffnungsvideo für die Konferenz TEDxAustin. Quelle: http://oneyearstudy.com/

Kolle Rebbe hat für Bisley mal eine aufgeräumte Anzeigenkampagne gemacht:

Aufgeräumte Anzeige aus der Bisley-Kampagne. via http://www.horizont.net

Aufgeräumte Anzeige aus der Bisley-Kampagne. via http://www.horizont.net

Wo würden Sie gerne mal aufräumen?

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Passend: Tschernobyl-Fotoausstellung

Freitag, 25. März 2011
Zeittaucher. KREMENTSCHOUK300. Foto: Andrej Krementschouk. via www.scienceblogs.de

Zeittaucher. KREMENTSCHOUK300. Foto: Andrej Krementschouk. via www.scienceblogs.de

Zone – Heimat. Tschernobyl / Andrej Krementschouk
Was für ein trauriger Zufall. Der Scienceblog berichtet über eine Fotoausstellung, die das Leben nach 1986 in der Umgebung von Tschernobyl dokumentiert. Zu sehen sind die mehr als 100 Fotos des russischen Fotografen Andrej Krementschouk in den Mannheimer-Reiss-Engelhorn-Museen vom 20.03.2011 – 31.07.2011.

Mehr über die Ausstellung gibt’s im Scienceblog. Danke für den Tipp!

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Lego-Fotos

Mittwoch, 23. Februar 2011

Im Newsportal heise-online (via Perlentaucher) wird über eine Website berichtet, die bekannte und weniger bekannte Fotos zeigt und dazu die „Legofassung“. Bei manchen Fotos ist das witzig, bei anderen sehr makaber. Freiheit der Kunst? Blanker Schwachsinn? Cleveres Marketing?

Quelle: http://1dak.com · via www.heise.de


Quelle: http://1dak.com · via www.heise.de

Quelle: http://1dak.com · via www.heise.de


Quelle: http://1dak.com · via www.heise.de

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Höchst bemerkenswert: Fotobuchpreis 2011

Montag, 29. November 2010
Yangtze – The Long River. Nadav Kander. Hatje Cantz Verlag.

Yangtze – The Long River. Nadav Kander. Hatje Cantz Verlag.

Höchst bemerkenswert
Das Fotobuch Yangtze – The Long River aus dem Hatje Cantz Verlag, gedruckt bei einem unserer Druckpartner, der „höchst bemerkenswerten Dr. Cantz’schen Druckerei“ (Kurt Weidemann), hat den Fotobuchpreis 2011 in Gold erhalten. Wir gratulieren!

Ein Fluss geht den Bach runter
Der israelische Fotograf Nadav Kander hat den Yangtze befahren und verstörend-ästhetische Bilder eines sterbenden Flusses und einer dahinsiechenden Kulturlandschaft mitgebracht. Natürlich steckt hinter der gigantischen Veränderung dieses Kulturraums keine böse Absicht, denn alles geschieht zum Wohl des Fortschritts auf dem großen Sprung ins 21. oder gar 22. Jahrhundert. Das Buch scheint mir ein wohltuender Kontrast zu den zahllosen Glitzerbildern aus den chinesischen Metropolen Shanghai oder Beijing zu sein.

Shanghai I. Nadav Kander. Quelle: http://www.hatjecantz.de/nadavkander/index.php?article_id=7

Shanghai I. Nadav Kander. Quelle: http://www.hatjecantz.de/nadavkander/index.php?article_id=7

Auf der Homepage des Hatje Cantz Verlags wird die Produktion des Buches dokumentiert.

Nadav Kander im Guardian über seine Arbeit
“I chose the Yangtze as a symbol of change,” Kander says. “The statistics blew my mind. Ten thousand ships enter and leave the river every day. More people live along the Yangtze than in the whole of the United States.”
Nachzulesen im Guardian online.

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100 x 5 = 500 Fotografen

Donnerstag, 18. November 2010

500photographers ist ein sehenswertes Blogprojekt des Niederländers Peter Wisse. Seit Anfang April stellt er jede Woche 5 neue Fotografen mit Kurzporträt, Foto, manchmal auch Filmen auf seinen Blog. Neugierig?

Fotograf: Eric Tabuchi. Quelle: http://500photographers.blogspot.com

Fotograf: Eric Tabuchi. Quelle: http://500photographers.blogspot.com

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Fotokunst in Tübingen: spannend entspannend!

Montag, 02. August 2010
Untitled (Palast) 56, Thomas Florschuetz, 2006. Quelle: www.artnet.de

Untitled (Palast) 56, Thomas Florschuetz, 2006. Quelle: www.artnet.de

11 Minuten sind kein Tag
Durchschnittlich 11 Minuten, so las ich neulich in der Süddeutschen, kann man sich an einem durchschnittlichen Büroarbeitsplatz mit einer mehr oder minder durchschnittlich wichtigen Sache beschäftigen, bevor irgendeiner kommt und meint, er müsse einen wegen etwas noch viel Durchschnittlicherem unterbrechen. Das geht dann mit den Unterbrechungen so die nächsten 25 Minuten, bis man wieder 11 Minuten Zeit hat, da weiterzumachen, wo man zwangsweise aufgehört hat: z. B. auf dem Laptop eine 80seitige PowerPoint-Präsentation zusammenzunageln. Kein Wunder, dass in letzter Zeit immer mehr Leute den Horst machen und mal eben weg sind. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, ich bin für dieses fragmentierte Dasein nicht geschaffen und für’s permanente Multitasking schon gar nicht. Forscher befürchten deswegen sogar eine Verwahrlosung unseres Stirnlappens, schreibt die FAZ in einem sehr lesenswerten Artikel..

Untitled (Valkyrie), 2007-2008, Thomas Florschuetz. Quelle: http://www.artnet.de

Untitled (Valkyrie), 2007-2008, Thomas Florschuetz. Quelle: http://www.artnet.de

Kunstvoll abschalten
Mein Tipp, wenn Sie mal für 1-2 Stunden aussteigen wollen: Handy aus, Laptop aus und ab in die Kunsthalle Tübingen. Dort läuft nämlich noch bis 26. September eine ganz ausgezeichnete Ausstellung mit Fotografien von Thomas Florschuetz. Allein die großformatigen Werke über den verfallenden Palast der Republik kurz vor dem Abriss lassen einen staunen über Licht- und Linienführung von Florschuetz. Und bei den vor sich hin verrottenden ausgedienten Kampfjets und Hubschraubern, frage ich mich dann schon, was bleibt von unserem permanenten Gewusele.

Untitled (Brasilia) 05, 2008, Thomas Florschuetz. Quelle: http://www.artnet.de

Untitled (Brasilia) 05, 2008, Thomas Florschuetz. Quelle: http://www.artnet.de

Gehen Sie hin, es lohnt sich. Ich wünsche Ihnen jetzt schon genussvolle Momente und schöne Ferien!

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Photoshop oder die Angst vor dem Unverfälschten

Mittwoch, 14. Juli 2010
Links Obama allein am Strand. Rechts das ganze Foto von Larry Downing/Reuters.

Links Obama allein am Strand. Rechts das ganze Foto von Larry Downing/Reuters.

Spätestens seit Barack Obamas Wahlkampf 2.0 wissen wir, wie sehr dem amerikanischen Präsidenten bzw. seinen Beratern daran gelegen ist, die ihrer Meinung nach korrekte Sicht auf die Welt und die entsprechenden Bilder dazu zu verbreiten. Kaum anzunehmen, dass die PR-Leute von Obama das beliebte Bildbearbeitungsprogramm Photoshop nicht auf ihren Rechnern haben.

Die Kontrolle der Bilder ist ja gerade in der Politik häufig wichtiger als die Inhalte der derselben. Frau Merkel will nur aus ganz bestimmten Winkeln fotografiert werden, Sarkozy lässt Hüftspeck wegmachen und möchte bitte schön niemanden neben sich haben, der größer ist und Schröder legte, wie wir ja alle wissen, sehr viel Wert auf die korrekte Beurteilung seiner Haarpracht.

Retusche wie geschmiert: Obama am Ölstrand
Nun ist Obama selbst Opfer einer manipulativen Darstellung geworden. Das renommierte britische Wirtschaftsmagazin „The Economist“ hat vor einigen Tagen mit einem Coverfoto aufgemacht, das einen einsamen, nachdenklichen Obama an einem Strand zeigt, im Hintergrund unscharf wahrscheinlich eine Ölplattform. So weit so schön.

Gar nicht schön findet das Economist-Cover allerdings der Reuters-Fotograf Larry Downing. Auf seinem Originalbild war Obama nämlich im Gespräch mit dem Chef der US-Küstenwache Thad W. Allen und der Lokalpolitikerin Charlotte Randolph aus Louisiana. Nimmt man nun noch die Headline dazu „Obama v BP“ (Obama gegen BP), und das vor dem Hintergrund, das die US-Regierung seit dem Unglück nur noch von British Petrol spricht und nicht mehr nur von BP, (schon gar nicht von Beyond Petrol) dann wird aus dem Cover eine klare Aussage über die politischen Spannungen zwischen Washington und London im Zuge der Ölkatstrophe.

Retusche und Manipulation
Das Wort Retusche kommt aus dem Französischen (retouche=Nachbesserung). Gemeint war damit ursprünglich das manuelle Entfernen von Schmutz und Flecken von einer Oberfläche oder eines Fotos. Heute fallen darunter Belichtungskorrekturen (Aufhellen) oder das Entfernen von Staubflecken auf dem digitalen Negativ etc.

Das Entfernen von Personen auf Fotos, die Veränderung des fotografierten Inhalts, der ja immer die subjektive Realität des Fotografen widerspiegelt, ist die Fotomanipulation. Manche sagen auch verharmlosend Aufhübschen dazu. Heute kann man davon ausgehen, dass die Coverfotos der meisten Magazine, die uns jeden Tag die Stars und Sternchen zeigen, ohne ausgiebige Retusche/Manipulation nicht auf die Druckmaschinen kommen. Einer der Meister dieses Fachs ist Pascal Dangin, der für große Marken und Magazine arbeitet und an seiner Tätigkeit nichts Schlimmes findet, zu lesen in einem interessanten Interview in der Weltwoche.

«Man muss wissen, dass jedes Bild manipuliert wurde»: Pascal Dangin, Louis-Vuitton-Werbung mit Francis Ford und Sofia Coppola, Ausstellung von Patrick Demarchelier, Fotografie von Philip-Lorca diCorcia (im Uhrzeigersinn). Bilder: Boxstudios, Louis Vuitton, Boxstudios, Philip-Lorca diCorcia. (Quelle: weltwoche.ch)

«Man muss wissen, dass jedes Bild manipuliert wurde»: Pascal Dangin, Louis-Vuitton-Werbung mit Francis Ford und Sofia Coppola, Ausstellung von Patrick Demarchelier, Fotografie von Philip-Lorca diCorcia (im Uhrzeigersinn). Bilder: Boxstudios, Louis Vuitton, Boxstudios, Philip-Lorca diCorcia. (Quelle: weltwoche.ch)

Fotos in der Industriegüterwerbung
Was für die Modebranche und die Hochglanzmagazine gilt, nimmt auch im Bereich der Industriegüterwerbung mittlerweile überhand. Die Titelfotos der einschlägigen Fachzeitschriften werden auch, häufig auf nachdrücklichen Wunsch der Kunden, aufgehübscht, retuschiert, manipuliert. Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir aufgrund der unablässig strömenden Flut der makellosen, oft dadurch leblosen Bilder gar nicht mehr in der Lage sind, unretuschierte, unmanipulierte Fotos zu „ertragen“. Gerade so als ob die Realität, das Authentische eigentlich nicht gut genug ist. Ist das so?

Unten sehen Sie zwei Fotos, die wir für Kunden gemacht haben und die unbearbeitet veröffentlicht wurden. Was meinen Sie? Hätte man diese Fotos in der Retusche noch „aufhübschen“ müssen?

Nicht manipuliert: Foto von HPC-Fräser von Wunschmann (www.wunschmann.de). Quelle: www.kraas-lachmann.com

Nicht manipuliert: Foto von HPC-Fräser von Wunschmann (www.wunschmann.de). Quelle: www.kraas-lachmann.com

Echt und aus der Fertigung. Mitarbeiter der HAAS Schleifmaschinen GmbH. (www.multigrind.com). Quelle: www.kraas-lachmann.com.

Echt und aus der Fertigung. Mitarbeiter der HAAS Schleifmaschinen GmbH. (www.multigrind.com). Quelle: www.kraas-lachmann.com.

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Jetzt wird’s ernst

Donnerstag, 01. Juli 2010

Einfach nur klasse! (Quelle: titanic-magazin.de)
Quelle: www.titanic-magazin.de

„Die Worte aus dem Munde des Weisen bringen ihm Gunst; aber des Toren Lippen verschlingen ihn selber.“
So steht’s im fünften Kapitel vom Prediger Salomo (Kohelet). Und genau diesen Eindruck hat man besonders bei den Toren der One-trick-Pony-Partei, die immerhin mal wirklich große Liberale wie Lord Ralf Dahrendorf zu den ihren zählen durfte. Heute setzt man dort auf Gorillas im Niebel.

Dank an Titanic für die geniale Bild-Wort-Kombination.

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