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Photo Friday: “When he goes low, I go high”

A blackbird going high on January 1, 2017 in Tübingen

A blackbird going high on January 1, 2017 in Tübingen

For all of you who are like me worried about what’s happening today on Capitol Hill let us keep in mind what Christopher Lloyd, the English gardener and writer once said:

“No winter is as long at it seems.”

Have a good weekend, go high!

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Portrait of a Lady: Michelle Obama Freitagsfoto

Aus gebotenem Anlass gibt’s heute kein Freitagsfoto, sondern einen anrührenden kleinen Videoclip mit noch First Lady Michelle Obama in The Tonight Show. Verschiedene Menschen sprechen zu einem Foto dieser außergewöhnlichen Frau und bringen ihren ganz persönlichen Dank für die letzten acht Jahre zum Ausdruck. Was diese Menschen allerdings nicht wussten, war, dass Michelle Obama höchstpersönlich hinter der Wand stand. Aber sehen Sie selbst:

via Spiegel Online

Spätestens ab dem 20. Januar 2017 werden wir diese coole, kluge und einfühlsame Frau (und ihren Mann) mächtig vermissen. Wer sich übrigens noch mal vor Augen führen möchte, was für ein besonderer Präsident Barack Obama war, dem empfehle ich sein Buch „Ein amerikanischer Traum“ (auf Deutsch bei dtv erschienen). Dort erzählt der Mann, in den wir alle so große Hoffnungen gesetzt hatten, und der während seiner gesamten Amtszeit gegen zermürbende Widerstände in Washington Politik machen musste, von seiner zum Teil schmerzhaften Suche nach den eigenen Wurzeln. Es ist ein ehrliches, mitreißendes und sehr politisches Buch. Ich habe es vor acht Jahren gelesen, und es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert! Der Mann ist nicht nur ein begnadeter Redner, sondern kann auch schreiben. Weder das eine, noch das andere lässt sich über seinen Nachfolger sagen.

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Freitagsfoto: Weh uns, Hölderlin

Hölderlinturm in Tübingen. Hölderlin lebte 36 Jahre, von 1807 bis 1843, in einem Zimmer im ersten Stock.

Hölderlinturm in Tübingen. Hölderlin lebte 36 Jahre, von 1807 bis 1843, in einem Zimmer im ersten Stock.

Hälfte des Lebens

Mit gelben Birnen hänget
Und voll mit wilden Rosen
Das Land in den See,
Ihr holden Schwäne,
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.

Weh mir, wo nehm’ ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, und wo
Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde?
Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.

Dieses Gedicht, eines der berühmtesten Friedrich Hölderlins (20.3.1770 – 7.6.1843), erschien erstmals im Jahr 1804. Den Hölderlinturm kann man besichtigen, die Öffnungszeiten findet man auf der Homepage der Hölderlingesellschaft.

Weh uns, möchte man Ende 2016 Hölderlin zurufen. Woher nehmen wir, wenn unsere Welt zum Tollhaus wird, klaren Verstand, Mut, Kraft, Zuversicht und Trost?

Kommen Sie gut rüber ins neue Jahr!

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Wir sagen Danke und schmieden Pläne

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Liebe Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner,
liebe Leserinnen und Leser,
liebe Freunde,

was geht da für ein anstrengendes Jahr zu Ende.
Ein Skandal jagte 2016 den nächsten, politische Erdbeben, wohin man schaut, Rattenfänger und Rechtspopulisten haben Hochkonjunktur, ein Narzisst zieht mit seiner Clique ins Weiße Haus ein, das Internet ist dabei, ein rechtsfreier Raum für Hassprediger jedweder Couleur und Herkunft zu werden, Lügen heißen nicht mehr Lügen, sondern postfaktisch (warum eigentlich?), die Finanzkrise ist alles andere als ausgestanden und immer wieder: Terror.

Und dann all die Helden unserer jungen Jahre, die 2016 gestorben sind: Muhammad Ali, David Bowie, Leonard Cohen, Peter Lustig, Keith Emerson, Götz George, Manfred Krug; die Reihe könnte man lange fortsetzen. Der Nobelpreis für Bob Dylan ist nur ein schwacher Trost für dieses anstrengende Jahr.

26 Jahre: Danke!
The Times They Are A-Changin’ heißt einer schöner Song des Rufers aus Minnesota. Und damit komme ich zu einem ganz anderen Thema: Nach etwas mehr als 26 Jahren geben wir unsere Agentur, wie Sie sie kennen, auf. Am 31. Dezember 2016 schließen wir unser Büro in der Kelternstraße 13 in Tübingen. Ein Entschluss, der uns nach so vielen Jahren nicht leicht gefallen ist. Wir sagen Danke für gute Jahre mit schönen, interessanten Projekten und menschlich bereichernden Kontakten. Aber es gab auch sehr anstrengende Zeiten, in denen wir in unserem kleinen Team den Eindruck gewannen, dass das Gefühl für Qualität verloren geht und damit nicht selten die Wertschätzung für unsere Arbeit. Mitunter kamen auch Anstand und Höflichkeit unter die Räder.

schmieden_schmitte_kraas-lachmann_20140628_5080_nkUnd wie geht’s jetzt weiter?
In Zukunft können Sie von Kraas & Lachmann gute Texte und gute Fotos zu technischen und vielleicht auch anderen Themen erwarten. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert Erfahrung in der Kommunikationsarbeit für große und kleine Mittelständler meinen wir zu wissen, wie man auch komplexe Sachverhalte in Wort und Bild auf den Punkt bringt. Gute Texte werden gelesen, ganz gleich ob es sich um einen 140-Zeichen-Tweet handelt, ein Interview auf einem Unternehmensblog oder um einen Anwenderbericht über die Vorteile der 64-Bit-Architektur beim Schleifen von Knieimplantaten. Und ja, auch ein Text über eine Schleifscheibe zur Produktion von Zerspanungswerkzeugen kann unterhaltend und informativ sein. Er muss es sogar!

Wir wünschen Ihnen/Euch erholsame, vielleicht auch ein paar nachdenkliche Tage und ein gutes neues Jahr!

Norbert Kraas & Corinna Kern

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Zu den Fotos
Im Juni 2014 haben wir einen überaus lehrreichen und interessanten Tag in einer historischen Schmitte in Zürich verbracht. Dabei sind diese schönen Fotos entstanden. Unter der kundigen Anleitung von Peter Haefeli (Ausbildungsmeister der Zunft zur Schmiden und Geschäftsführer der Haefeli Diamantwerkzeugfabrik AG) haben wir gelernt, dass Metallbearbeitung nicht nur Kraft und Köpfchen braucht, sondern auch viel Geduld und Beharrlichkeit.