Yes, they can: One World Trade Center

16. Mai 2013 von Norbert Kraas

Mein Kollege Alan, passionierter Guardian-Leser, macht mich auf zwei interessante Videos zum Bau des neuen One World Trade Centers in New York aufmerksam:

Der Bau im Zeitraffer


via Guardian online

Aufsetzen der Spitze aus der Vogelperspektive


via Guardian online

Da wäre sogar Bob der Baumeister beeindruckt!

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Neulich in der Staudengärtnerei

10. Mai 2013 von Norbert Kraas

20130505_9278_NKEs gibt in Tübingen die höchst bemerkenswerte Stauden- und Kräuter­gärtnerei von Erika Jantzen, in der man nicht nur wunderschöne Stauden und wunder­wirkende Kräuter erwer­ben kann, sondern noch dazu mit anre­gen­den Gedanken­blüten versorgt wird. Auf dem Täfelchen da oben lesen wir zum Beispiel:

„Der erste Morgengang in hei­liger Gartenfrühe ist immer wieder ein erster Gang im Para­dies. Kein Morgen gleicht dem anderen.“

Beglückend und anregend ist, neben dem ersten Morgen­gang in heiliger Gartenfrühe, auch „Das Jahr des Gärtners“ (Aufbau-Verlag, ISBN 9783351033064) des tschechischen Schriftstellers Karel Čapek, 1929 erschienen und dann ins Deutsche übersetzt.

© Aufbau-Verlag

© Aufbau-Verlag

Čapek, geboren 1890, starb am 25.12.1938 während eines Hungerstreiks an den Folgen einer Lungen­ent­zün­dung, zwei Monate nach dem Münchner Abkom­men. Sein Bruder Josef Čapek, der die Illustrationen zu dem Buch beisteuerte, kam unter den Nazi-Schergen im KZ Bergen-Belsen um.

Die nächsten Tage soll’s regnen: ideales Pflanzwetter!

Schönes Wochenende!

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So ein Trara um Muttertag! Und um Vatertag?

07. Mai 2013 von Norbert Kraas

Heute morgen fragt mich unser achtjähriger Sohn, warum eigentlich um Muttertag so ein Trara gemacht wird, und um Vatertag gar nicht. Tja, warum eigentlich, und was antwortet man da als Papa? Weil die Schnitt­blumenindustrie mit Müttern das bessere Geschäft macht? Weil Mütter irgendwie wichtiger sind und Väter am Vatertag mit dem Bollerwagen auf die Überholspur gehen?

Dass Männer auch ganz anders können, zeigt der Film SCHIMPANSEN von Alastair Fothergill, der just am Vatertag in die Kinos kommt. Erzählt wird die anrührende Geschichte eines verlassenen Schimpansen-Kindes, das von einem fremden Schimpansen-Mann wie ein eigenes Kind ange­nommen wird.

Wer sich nach dem Film weiter mit Schimpansen befassen will, dem sei zum Einstieg die Autobiographie der berühmten Primatenforscherin Jane Goodall, „Grund zur Hoffnung“ (ISBN 3442151392, nur noch anti­quarisch), empfohlen.

Schönen Feiertag!

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„Das Schöne gibt uns Grund zur Trauer.

25. April 2013 von Norbert Kraas

Banalität erfreut durch Dauer.“ Frei nach Robert Gernhardts Gedicht „Häßlichkeit“.

Ich frage mich, ob man Chanel für den peinlichen Pitt-Spot in Den Haag verklagen kann? Die Parodien sind übrigens sehenswert.

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Anne Weiß über ihr Kurzpraktikum bei uns

23. April 2013 von Norbert Kraas

Anne Weiß bei Kraas & Lachmann.Mein zweiwöchiges Praktikum bei Kraas und Lachmann
Mein Name ist Anne Weiß, ich bin 17 Jahre alt. Seit September 2012 besuche ich die Berufsfachschule für Druck und Medien, die Ker­schen­steiner Schule in Reutlingen. Vom 8.04. bis 19.04.2013, also zwei Wochen, habe ich bei Kraas und Lachmann als Praktikantin gearbeitet. Ich wurde sehr freund­lich und mit offenen Armen empfangen. Mich hat es sehr gefreut, dass ich überall ein­bezogen wurde und somit einen tollen Einblick in das Alltagsleben einer Werbeagentur bekommen habe. Aufgaben zu aktuellen Aufträgen durfte ich eigenständig ausführen und meine Ideen einbringen. Dies hat mir viel Freude gemacht. Ich kann jedem empfehlen, bei Kraas und Lachmann ein Praktikum zu machen, der sich für die Entwicklung von Ideen und deren Umsetzung in der Werbung interessiert. Die zwei Wochen haben mir viel Spaß gemacht, und ich bedanke mich bei dem gesamten Team für die Unterstützung. Kraas und Lachmann ist eine tolle Agentur und ich wünsche ihr weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit.

Anne Weiß
Tübingen, den 19. April 2013

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You’re on Earth. There’s no cure for that.

19. April 2013 von Norbert Kraas

Beckett, auch als Graffiti beeindruckend. via Sinan Afşin Şenol.

Beckett, auch als Graffiti beeindruckend. via Sinan Afşin Şenol.

Sinan Afşin Şenol hat ein schönes Foto eines ebenso schönen Beckett-Graffiti getwittert. Beckett selbst hätte es wahrscheinlich nicht so ge­fallen, da dieser unglaublich kluge und sensible Schriftsteller extrem bescheiden war und auch so gelebt hat.

André Bernold hat zum 100. Geburtstag von Beckett ein lesens- und sehenswertes Buch über Beckett geschrieben, das einem den Menschen Beckett ziemlich nahe bringt.

André Bernold: Becketts Freundschaft. Aus dem Französischen von Ulrich Krafft, mit Fotografien von John Minihan. 112 Seiten, Halbleinen, fadengeheftet. ISBN 978-3-937834-10-8. Erschienen bei Berenberg.

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The Weekender: Ein Stern am Zeitschriftenhimmel

18. April 2013 von Norbert Kraas
The Weekender, die Neunte. Quelle: http://www.the-weekender.com

The Weekender, die Neunte. Quelle: http://www.the-weekender.com

Gestern ist die neue Ausgabe von THE Weekender mit der Post ge­kommen. Es ist mittlerweile das dritte Heft des „Magazins für Einblicke und Ausflüge“, das ich lese, nachdem mich die SZ auf diese gut gemach­te Zeitschrift aufmerksam gemacht hat. Ich bin wieder angetan.

THE Weekender erscheint seit dem Frühjahr 2011 und ist in allen Belangen (Grafik, Fotografie, Typografie, Text, Papier, Druck) ein leuch­tender Stern am sonst recht dusteren Zeitschriften-Himmel, wo einen am Kiosk auf jedem zweiten Cover ein drittklassiger Promi angrinst.

Also, wenn Sie wissen wollen, warum die Schlafwagenschaffnerin Corina Zünd aus der Schweiz ihren Nachtzug nach Rom vermisst wie einen ver­lorenen Freund, oder warum Erik Heywood in seinem Webshop am liebsten handverlesene Buchraritäten verkauft, dann besorgen Sie sich das aktuelle Weekender: am einfachsten geht das hier.

Lesen Sie gut!

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Flaschenpost – aus dem Land der Dichter und Trinker

14. April 2013 von Norbert Kraas
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Keine Karibik, kein grünes Segel. Foto: Kraas & Lachmann, 2013.

 

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Erst kaufen, dann zeichnen: ein Haushaltsbuch

08. April 2013 von Norbert Kraas
Kate Bingaman Burt kauft und zeichnet, z. B. am 27.2.103 ein Dampfbügeleisen für 38$. Copyright: Kate Bingaman Burt.

Kate Bingaman Burt kauft und zeichnet, z. B. am 27.2.2013 ein Dampfbügeleisen für 38$. Copyright: Kate Bingaman Burt.

Wissen Sie noch, was Sie letzten Samstag, gekauft haben? Und die Woche davor? Und am 2. Januar 2011? Ständig kaufen und konsumie­ren wir und wissen zwei Tage später kaum noch, was wir da Nützliches oder Un­nüt­zes angeschafft haben. Ganz anders die Illustratorin Kate Bingaman Burt aus Portland, Oregon.

Sie dokumentiert seit ein paar Jahren jeden einzelnen Einkauf. Nein, nicht durch einen schnöden Eintrag in ein schnödes Haushaltsbuch, sondern, einer kreativen Illustratorin angemessen, mit einer sehenswerten kleinen Zeichnung, versehen mit Kaufdatum und Kaufpreis. Ein interessantes Langzeitprojekt, das man sich auf Kate Bingamans Homepage anschauen kann. Ein Interview auf Deutsch hat die SZ neulich mit Kate geführt.

via SZ

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Erste eiWatch aufgetaucht

27. März 2013 von Norbert Kraas

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Tübingen, 27. März 2013
Wie das Online-Magazin „EggCrunch“ meldet, ist auf einem Bio­bauern­hof an der Westküste der USA ein möglicher Prototyp der im Netz und an den Börsen rund um den Globus heiß diskutierten „eiWatch“ auf­ge­taucht. Bei dem heimlich aufgenommenen Prototyp handelt es sich möglicherweise um eine Wassersport-Variante mit Decknamen „eiDiver“.

Wie „EggCrunch“ weiter meldet, hat ein namhafter Obsthändler in Cu­per­tino mittlerweile zahlreiche Design-Patente weltweit auf die perfekte Ei-Form angemeldet und vorsorglich angekündigt, man werde keine Kosten scheuen, diese Ei-Patente durch alle Instanzen hindurch zu verteidigen; schließlich existiere der Apfel viel länger als das Ei.

Frohe Ostern!

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