Frohe Ostern!

14. April 2014 von Norbert Kraas


via http://twistedsifter.com

Dieser Spot für Thai Life Insurance kommt auf YouTube z.Zt. auf rd. 8 Millionen Klicks. Warum wohl?

Print Friendly

Ausstellung: Comic! Jetzt! Neu!

07. April 2014 von Norbert Kraas

Kennen Sie DER ROTE KORSAR, diese wunderbaren Comics, die seit 1959 junge und alter Comicfans begeistern und heute nur noch als Reprint oder im Antiquariat zu finden sind? Wenn Sie Freude an gut gezeichneten Comics haben, sollten Sie da mal einen Blick drauf werfen. Und wenn Sie sich mit den neuesten künstlerischen Positionen im Comic auseinander­setzen wollen, dann können Sie dies ab dem 12.4.2014 im Tübinger Künstlerbund tun.

Comic! Jetzt! Neu! Screenshot: http://www.kuenstlerbund-tuebingen.de/

Comic! Jetzt! Neu! Screenshot: www.kuenstlerbund-tuebingen.de/

Die von Ava Smitmans und Carola Dewor kuratierte Ausstellung zeigt zwei arrivierte Künstlerinnen und zwei Nachwuchskünstler mit aktuellen Arbeiten in einem Genre, das ein Scharnier zwischen Literatur und Kunst darstellt. Leider ist nicht wenigen Menschen (darunter schon mal Kunst- und Literaturkritiker mit hochgezogenen Augenbrauen) der neugierig-offene Blick auf dieses Genre von den eigenen Vorurteilen verstellt.

Die Ausstellung ist bis zum 10.5.2014 in der Tübinger Metzgergasse 3 zu sehen. Detailinfos gibts hier.

Print Friendly

Friends for stamps, oder als die Marken tanzen lernten

02. April 2014 von Norbert Kraas

Collection 2 from Dawn Smit on Vimeo.

via Kristin. Danke!

Jetzt sage noch eine oder einer, Briefmarken seien nur was für schlur­fende Filzpantoffel-Nerds.

Am kommenden Sonntag, den 6. April 2014 ist übrigens Brief­marken-Tauschtag in Dettenhausen (bei Tübingen) im Bürgerhaus. Ab 11.00 Uhr.

Print Friendly

Mein Hund geht nie auf’s Sofa. Echt jetzt!

17. März 2014 von Norbert Kraas


via http://www.kraftfuttermischwerk.de

Erklärung. Der Hund darf normalerweise nicht aufs Bett. Wie alle wohl erzogenen Hunde. Der Besitzer traut ihm aber nicht und hat eine Kamera aufgestellt, die in seiner Abwesenheit das Geschehen dokumentiert.

Print Friendly

Friends for Stamps, oder Briefmarken sind cool

28. Februar 2014 von Norbert Kraas


via Kristin. Danke.

Die Kolumnistin Annie Murphy Paul schreibt u.a. für Time Magazine, New York Times Book Review und Slate und fordert in einem aktuellen Beitrag auf ihrem Blog, dass wir unseren Kinder wieder beibringen, sich zu kon­zentieren.

Wie wäre es da mit, nein bitte nicht gleich wegklicken, Briefmarken sam­meln? Ich weiß, ich weiß: Manche Briefmarkensammler haben das Zeug zum filmtauglichen Nerd, wie man da oben sieht. Aber es geht auch anders.

Gezackte Kunstwerke
Briefmarken sind kleine gezackte Kunstwerke, die Kindern und ihren Eltern ganze Welten auf wenigen Quadratzentimetern eröffnen. Wer Briefmarken sammelt, und es müssen keine teuren Investitionsobjekte sein, begibt sich auf eine spannende Reise, deren Sehnsuchts- oder Erinnerungsroute auch durch den glücklichen Zufall des Findens bestimmt wird.

Und ja, es beruhigt, ohne langweilig zu sein. Ausprobieren…

Print Friendly

”Everyday in life is beautiful!“

24. Februar 2014 von Norbert Kraas

110 Jahre alt wurde Alice Herz-Sommer, die älteste Holocaust-Überlebende, die jetzt in London gestorben ist. Der Trailer stammt aus dem Dokumentarfilm The Lady in Number 6, der für einen Oscar nominiert ist. Das Leben der Pianistin war die Musik, und die hat ihr auch während der Zeit im Konzentrationslager Kraft und Mut gegeben.
via Spiegel Online

Print Friendly

Zeit für eine Krähenquote

11. Februar 2014 von Norbert Kraas


via Perlentaucher · via BBC

Wir sollten definitiv über eine Krähenquote in Führungs- und sonstigen Positionen nachdenken.

Print Friendly

„Schäkelei“ von Karl Poralla

22. Januar 2014 von Norbert Kraas

„Schäkelei“. Eisen-Collage von Karl Poralla. Höhe 13 cm.

„Schäkelei“. Eisen-Collage von Karl Poralla. Höhe 13 cm.

Es gibt Menschen, die bei Urlaub im Süden als erstes an farbenfrohe, pittoreske Märkte denken, die gerne die Cover der Reisemagazine zieren. Es gibt aber auch Menschen, die in südlichen Gefilden am liebsten auf Schrottplätzen rumstöbern, die es eher weniger auf irgendwelche Titel­seiten schaffen.

Karl Poralla in seinem Garten.Der Entringer Künst­ler Karl Poralla ist so einer, der sich auch von vierbeinigen, strup­pigen Schrott­platz-Wäch­tern nicht abhalten lässt, zwischen rostigen Ölfässern und alten Autos nach wert­vollem Rohmaterial für seine Eisen­skulpturen zu suchen. Zu Hause im Ammertal lagern die Fundstücke in der Werkstatt des emeri­tierten Mikro­biologie-Professors, bis eine passende Konzeption für eine neue Eisenskulptur herangereift ist. Dann wird das Roh­mate­rial, zum Beispiel angerostete Kuhmäuler (Schäkel), ausgewählt, vorbereitet, gerei­nigt, immer wieder kombiniert und schließlich geschweißt.

Über 40 Jahre dauert die Eisenzeit in Entringen nun schon an, und immer wieder ent­stan­den und entstehen neue, eigentümlich-schöne Skulpturen aus Eisen, die den Betrachter zum Nachdenken anregen. Einige dieser Eisenskulpturen und noch andere Kunstwerke von Karl Poralla stehen in seinem Garten und können dort nach vorheriger Terminabsprache gerne besichtigt werden. Es lohnt sich!

Paradies für Eisenkünstler: Schrottplatz in Argilliers im Languedoc.

Worte aus Eisen
im südlichen Morgenlicht –
wer sie verstünde.

Karl Poralla gewidmet

Print Friendly

Und dann und wann ein weißer Elefant

09. Januar 2014 von Norbert Kraas
„

Und auf den Pferden kommen sie vorüber,
“

„

auf den Pferden kommen sie vorüber“

Außer Hans-Werner Sinn und der klugen Witwe Schlotterbeck mit ihrer Kristallkugel weiß ja wohl kein Mensch, was das neue Jahr bringen wird. Ungeachtet aller Prognosen, mit denen wir zum Jahreswechsel überschüttet werden. Sei’s drum!

Ich danke allen, die hier ab und an neugierig reinschauen, für ihr Interesse und wünsche zum Neuen Jahr stets gute Nerven, eine robuste Gesundheit, viel Muße, reichlich Gelassenheit und ganz, ganz wichtig: dann und wann einen weißen Elefanten.

Danke, lieber Andreas für diesen inspirierenden ersten weißen Elefanten 2014!


Das Karussell

Jardin du Luxembourg

Mit einem Dach und seinem Schatten dreht
sich eine kleine Weile der Bestand
von bunten Pferden, alle aus dem Land,
das lange zögert, eh es untergeht.
Zwar manche sind an Wagen angespannt,
doch alle haben Mut in ihren Mienen;
ein böser roter Löwe geht mit ihnen
und dann und wann ein weißer Elefant.

Sogar ein Hirsch ist da, ganz wie im Wald,
nur dass er einen Sattel trägt und drüber
ein kleines blaues Mädchen aufgeschnallt.

Und auf dem Löwen reitet weiß ein Junge
und hält sich mit der kleinen heißen Hand
dieweil der Löwe Zähne zeigt und Zunge.

Und dann und wann ein weißer Elefant.

Und auf den Pferden kommen sie vorüber,
auch Mädchen, helle, diesem Pferdesprunge
fast schon entwachsen; mitten in dem Schwunge
schauen sie auf, irgendwohin, herüber -

Und dann und wann ein weißer Elefant.

Und das geht hin und eilt sich, daß es endet,
und kreist und dreht sich nur und hat kein Ziel.
Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet,
ein kleines kaum begonnenes Profil -.
Und manchesmal ein Lächeln, hergewendet,
ein seliges, das blendet und verschwendet
an dieses atemlose blinde Spiel…

Rainer Maria Rilke, Juni 1906, Paris

update 11.1.2014
Auch die ehrwürdige NZZ nimmt sich heute eines weißen Elephanten an. Die Dame hieß Hansken (Hänschen) und wurde im Juli 1651 erstmals in St. Gallen vorgeführt. Nachzulesen hier.

Print Friendly

Na dann: Frohe Weihnachten!

19. Dezember 2013 von Norbert Kraas